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MAX Ausgabe 10/2007 Verona Pooth

 

Verona Pooth: Verona  nackt

"Wer glaubst du eigentlich, wer du bist?" Das ist der Satz, den Verona Pooth, ehemalige Feldbusch, in ihrem Leben am häufigsten gehört hat. Sie hat sich gegen alle durchgesetzt und dabei Millionen verdient. Zeit, mit ihr ein ehrliches Gespräch zu führen - und sie zu zeigen, wie sie wirklich ist.

Von Christian Krug

Carla Bruni Heather Mills Charlotte Roche Dita von Teese Sina Schlaf

MAX: Frau Pooth, wenn Sie einen Japaner treffen würden: Was würden Sie sagen, was Sie beruflich machen?

Verona: Ich würde dem erzählen, dass ich als Moderatorin arbeite. Wenn ich aber im Ausland kein langes Gespräch haben will, sage ich meistens: Ich bin Journalistin und arbeite für eine große Zeitung in Deutschland. Das finde ich interessant, und wenn jemand nachfragt, könnte ich bestimmt gute Antworten darauf geben, weil ich so viel mit Journalisten zu tun habe.

MAX: Genießen Sie es, unerkannt zu sein?

Verona: Ja, ab und zu finde ich es ganz schön. Man schätzt mich oft jünger ein, alles ist unkomplizierter. Diese Aufregung um einen, die man sonst spürt, ist weg. Das ist ein schönes Gefühl, man ist wieder wie früher. Solche Begegnungen sind wie eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit. Wenn ich im Supermarkt bin, starren mich ja immer alle an. Und an der Kasse dann immer der Satz: "Mensch Frau Feldbusch, ich meine Frau Pooth, dass Sie hier ganz allein einkaufen!" - Ja was soll ich denn sonst machen?

MAX: Viele fragen sich aber sicher auch: Was kann die eigentlich?

Verona: Ganz einfach: reden ohne Punkt und Komma. Es war aber immer das Besondere an meiner Karriere, dass man sich gefragt hat: Wer ist das, was macht die eigentlich, und warum kann die sich erlauben, bestimmte Fehler zu ihren Stärken zu machen, und warum ist die überhaupt immer da und tut so, als wäre alles eine Selbstverständlichkeit? Andere haben es sicher leichter, sich zu erklären. Ein Schauspieler, der nur Filme dreht, ist nun mal ein Schauspieler. Da muss man nicht fragen.

MAX: Ist Ihnen denn immer alles zugeflogen?

Verona: Nein, so einfach ist das nicht, ich habe immer hart gearbeitet. Seit meinem 15. Lebensjahr habe ich als Model gearbeitet, dann kamen die Misswahlen dazu, dann habe ich vier Jahre als Designerin in meinem eigenen Modeatelier "Immer schön Design" in Hamburg gearbeitet, danach bekam ich einen Dreijahresvertrag bei der Plattenfirma East West. In vier Ländern hatte ich eine goldene Schallplatte für das Lied "Ritmo de la Noche" bekommen, habe es mehrfach in die Top Ten geschafft. Dazu musste ich ja eine Leistung bringen. Dazu gehörten über 300 Live-Auftritte und dann noch die ganzen Promo-Touren kreuz und quer durch Deutschland. Das war wahnsinnig anstrengend. Und trotzdem kam die Frage: Was machen Sie eigentlich? Heute fragen sie: Was machen Sie denn als nächstes?

MAX: Der Publizist Jürgen Roth hat Sie "eine medienmultiple Persönlichkeit" genannt. Das nenne ich mal auf den Punkt gebracht. Es gibt mittlerweile viele wissenschaftliche Arbeiten über Sie, sogar eine Doktorarbeit ist über die Marke Feldbusch geschrieben worden. Haben Sie ein neues Berufsbild geschaffen?

Verona: Vielleicht war ich Vorreiter in einer Zeit, in der Bäcker ausschließlich noch Brötchen backten. Plötzlich scheint es normal zu sein, verschiedene Dinge zu können. Sportler sind auf einmal Moderatoren, Schauspieler schreiben Bücher, dann bringen Prominente Modekollektionen heraus und fahren Autorennen. Ich war denen durch Zufall voraus. Wie Pippi Langstrumpf immer gesagt hat: "Ich mach' mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt." Und ich brauchte am Anfang auch viel Mut. Als ich die "Peep!"-Moderation von Amanda Lear übernommen hatte, habe ich mich einem Millionenpublikum präsentiert, ohne je Moderationsunterricht genommen zu haben. Ich war meinem Traum, eine eigene Sendung zu haben, so nah. Ich hätte ja auch sagen können, nein, ich traue mir das nicht zu - wer hätte mir das bei meiner Stimmlage übel genommen? -, ich nehme jetzt erst mal Moderationstraining. Die Gunst der Stunde zu nutzen, war mir immer sehr wichtig.

Das ausführliche Interview in der MAX Ausgabe 10/2007.

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Franjo Pooths Gesamtschulden liegen bei 15 Millionen Euro. Sind Sie der Meinung, Verona sollte jetzt zur Kasse gebeten werden?

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Leser-Kommentare (115)
Alex (04.03.10 - 13:59)
Verona

Für mich ist Sie die erotischste Frau die ich kenne und durch das Internet kenne ich zigtausend - lol

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