Stalker: Stars in Angst
Eine verrückte Verfolgerin wollte Catherine Zeta-Jones umbringen - ihr Motiv: Eifersucht. Jetzt sitzt die Stalkerin für drei Jahre hinter Gittern. Genauso lange wie Mel Gibsons Verfolger. Doch Zeta-Jones und Gibson sind nicht die Einzigen: Zwei von drei Stars sind Opfer von besessenen Fans, so genannten Stalkern
Dawnette Knight hatte sich unglücklich verliebt. Ihr Angebeteter war Michael Douglas. In ihrem Wahn wollte Knight dessen Frau Catherine Zeta-Jones beseitigen. Zwischen Herbst 2003 und Frühsommer 2004 schrieb sie ihr zahlreiche Drohbriefe mit detaillierten blutigen Beschreibungen, wie sie die Schauspielerin umbringen wolle. Zeta-Jones ließ Auszüge aus den Briefen vor Gericht verlesen, in denen Knight beschrieb, wie sie Jones "das Gehirn rausblasen wolle wie bei JFK", "die Kehle durchschneiden wie O.J. bei Nicole Simpson" oder sie "aufschneiden wie Manson Sharon Tate". Nun wurde Knight zu drei Jahren Haft verurteilt und darf sich Zeta-Jones in den nächsten zehn Jahren nicht nähern. Dennoch meinte die Schauspielerin, sie werde nie mehr unbefangen spazieren gehen können.
Mel Gibsons Verfolger Zack Sinclair war schon im März wegen Stalking schuldig gesprochen worden. Der 35-Jährige hatte den Schauspieler und Regisseur bis in eine Kirche verfolgt und wollte mit ihm beten. Später näherte er sich ihm auch vor dessen Villa in Malibu. Im Prozess gegen den Obdachlosen sagte Gibson, seine Familie und er hätten sich von dem Fan bedroht gefühlt. Sinclair hatte bei seiner Festnahme behauptet, er sei zur "Heilung" Gibsons von Gott geschickt worden. Nun muss er für drei Jahre hinter Gitter. In der Haftanstalt soll er psychiatrisch betreut werden.
Ebenfalls einen religiösen Beweggrund hat der Verfolgers der Tennisspielerin Anna Kournikova. Der 40-jährige Obdachlose William Lepeska zitierte während seiner Verhandlung das alte Testament und behauptete, er müsse Anna Kournikova umbringen, um "das Böse zu bekämpfen". Er ist angeklagt wegen Stalking, unsittlichem Verhalten und Vandalismus. Lepeska war nackt durch die Biscayne Bay bei Miami vor Kournikovas Fünf-Millionen-Dollar Villa geschwommen. "Anna, rette mich!"-rufend stellte er sich dann nackt vor eines der Anwesen, leider das falsche. Dann wurde er verhaftet. Dem Mann, der schon wegen Messerstecherei im Gefängnis saß, drohen insgesamt 30 Jahre Haft.
INHALT
- Hier können Sie einen passenden und weiterführenden Link zum Thema vorschlagen.





...mehr



