Regina Halmich: Umwerfend schön
Regina Halmich, die beste Boxweltmeisterin der Sportgeschichte und seit zwölf Jahren ungeschlagen, beendet ihre Karriere. Vorher zeigt sie sich in MAX noch mal hocherotisch - und bewirbt sich so für neue Aufgaben. Das komplette Interview und alle erotischen Bilder finden Sie exklusiv in der aktuellen MAX-Ausgabe (06/2007).
Von Stephan Seiler
Gibt es zwei Regina Halmichs? Diese Frage ist es, die einem beim ersten Treffen mit der 30-Jährigen keine Ruhe lässt. Man kennt sie aus dem Fernsehen: Halmich, die eisenharte Kriegerin, die seit 44 Kämpfen amtierende Weltmeisterin, die Amazone, vor der sich die ganze weibliche Boxwelt plus Stefan Raab fürchtet. Dann steht man vor diesem strahlenden, badischen Mädchen und stellt fest, dass es - man mag es bei einer Boxerin kaum glauben - wirklich hübsch ist! Mehr noch: Halmich scheint mit ihren 1,62 Metern zerbrechlich zart zu sein. Und so eine haut anderen Frauen ins Gesicht? Zeit für ein klärendes Gespräch, vier Monate vor dem Ende ihrer Karriere.
MAX: Ist es nicht ein Drama, dass eine so schöne Frau wie Sie einen Sport treibt, der Sie so unschön aussehen lässt?
Halmich: Ich selbst finde mich gar nicht schön. Ich glaube, ich bin eine Durchschnittsfrau. Gut zurechtgemacht, kann ich mich vorzeigen. Die meisten Menschen kennen mich nur vom Boxen. Privat aber bin ich aber ganz anders, ganz Frau. Deshalb sind viele positiv überrascht, wenn sie mich treffen, weil ich da viel femininer wirke als im Fernsehen. Manche Schauspieler sehen ja im Job super und privat unattraktiv aus. Bei mir ist das umgekehrt.
MAX: Aber haben Sie sich nie einen Sport gewünscht, der Sie schön aussehen lässt? Ballett zum Beispiel? Oder Tennis?
Halmich: Natürlich würde ich mir wünschen, dass ich beim Sport besser aussehe. Nicht so abgekämpft, verschwitzt, mit Blessuren, strenger Frisur und roten Flecken. Aber beim Boxen hat Eitelkeit nichts zu suchen.
MAX: Wenn Männer Sie anflirten, haben die dann Angst vor der Boxerin Regina?
Halmich: Nö, Angst haben sie nicht, eher Respekt. Seitdem ich bekannt bin, finden mich natürlich schon viele Männer schön und flirten mit mir. Aber viele glauben auch, ich sei unnahbar. Dabei ist das gar nicht der Fall. Obwohl natürlich klar ist, dass ich in festen Händen bin.
MAX: Was sagt Ihr Freund Andreas zu den erotischen Fotos?
Halmich: Er findet sie sehr schön. Ich habe das nun zweimal probiert, einmal mit der Fotografin Gabo für den "Playboy", einmal mit Andreas H. Bitesnich für MAX. Wenn ich so etwas tue, muss es schließlich vom Feinsten sein. Und die Ästhetik der Bilder spricht für sich.
MAX: Verprügeln Sie eigentlich lieber Frauen oder Männer?
Halmich: Prinzipiell verprügele ich gar niemanden lieber. Der Kampf gegen Stefan Raab war Entertainment, eine megageile Show, hatte aber mit Sport nichts zu tun.
MAX: Nun wollen Sie Moderatorin werden.
Halmich: Ja, ich möchte die Moderationskunst lernen und Boxkämpfe moderieren. Aber auch anderes.
MAX: Bei welchen Sendungen würden Sie sich noch gern bewerben?
Halmich: Ich will niemandem den Job streitig machen, aber so ein Format wie "Fit for Fun TV" wäre eine schöne Sache.
MAX: Haben Sie Angst vor der Zeit nach Ihrem letzten Kampf am 15. September? Und vor dem schwarzen Loch, in das viele Sportler nach ihrem Karriere-Aus stürzen?
Halmich: Ich weiß, dass ich das Boxen vermissen werde, und bin sehr ehrfürchtig vor dem Tag, an dem alles vorbei ist. Ich will nicht sagen, dass ich Schiss habe, es ist eher Wehmut. Jeder Sportler muss irgendwann diese Entscheidung für sich treffen. Es braucht dann die Größe, die Sache zu beenden, wenn sie noch schön ist. Ich will nicht, dass es irgendwann heißt, ich hätte einen Kampf zu viel geboxt. Ich mag es lieber, wenn gesagt wird: "Schade, dass du aufhörst."
Das komplette Interview mit Regina Halmich und weitere erotische Bilder in der aktuellen Ausgabe der MAX (06/2007).
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Leser-Kommentare (3)
Du-Der Schlüssel zum Boxsport
Frühr dachte ich, genau wie viele andere Freuen auch: "Wie kann man so was nur anschauen." Aber seit ich dir bei einem deiner exzelenten Kämpfe 2004 zugeschaut habe, denke ich anders darüber. Ich hoffe, deinen Abschiedskampf im September in Karlsruhe, auch meiner Heimatstadt, live sehen zu können. Aber vorher schau ich dir von zuhause aus, in Düsseldorf zu. Ich wünsch dir alles Gute dafür.







