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AFP Patrick Swayze

 

Patrick Swayze: RIP,  Traumtänzer!

Er war der Held der Tanzfläche, der Traummann unzähliger Frauen und ein unermüdlicher Schauspieler bis kurz vor seinem Tod. Jetzt erlag Patrick Swayze seinem Krebsleiden.

Von Andrea Ege

Gerade mal 57 Jahre alt wurde der Schauspieler. Zwei Jahre kämpfte er gegen den Bauchspeicheldrüsenkrebs. Vergeblich. Am Montag erlag er seiner Krankheit in Los Angeles. Nach Michael Jackson, Farah Facwett und Ted Kennedy ist er die vierte große Berühmtheit, die dieses Jahr starb.

Am 18. August 1952 erblickte Patrick Swayze in Houston, Texas, das Licht der Welt. Sein Vater war Ingenieur, seine Mutter Choreographin - und verantwortlich für Patricks Ausbildung im klassischen Ballet und Tanz.

Liebe und Tod

Noch kurz vor seinem Tod saß er mit seiner Frau auf dem Sofa der amerikanischen Interview-Ikone Barbara Walters. Das Thema: seine Krankheit - inklusive der Nebenwirkungen der Chemotherapie, seine Ansichten zum Thema Tod und Liebe. Letzteres war seiner Meinung nach das Einzige, was man mitnehmen kann in den Tod. Swayze redete offen und nachdenklich. Seine Frau, mit der er seit 1975 verheiratet war, stand ihm zur Seite.

In mehr als 35 Filmen war Patrick Swayze zu sehen. Mal als tanzender Traummann in "Dirty Dancing" (1987), mal als ermordeter Ehemann, der seiner Frau weiterhin als Geist erscheint in "Ghost" (1990), mal als tapferer Plantagenbesitzer in der Serie "Fackeln im Sturm". Doch er konnte auch anders.

Selbstironie als Chippendale

Wie, zeigte er eindrucksvoll in einer Parodie auf die Chippendales. In der Late Night Comedy Show "Saturday Night Live" sprang er als Pseudo-Chip auf die Bühne. Im Takt von "Final Countdown" nahm er nicht nur die Erotik-Tanzgruppe auf die Schippe - auch sich selbst, als ewiger Tänzer-König. Der Sketch fand 1990 statt. Heute kursiert das Filmchen, flankiert von unzähligen Parodien, auf Youtube.

Doch nicht immer ging es lustig und einfach zu im Leben des Tänzers und Schauspielers. Nach dem Tod seines Vaters 1982 tröstete er sich mit zuviel Alkohol. Nach dem Selbstmord seiner depressiven Schwester 1994 unterzog er sich einer Therapie und widmete sich der Pferdezucht.

Seinen letzte Einsatz als Schauspieler hatte er 2008, in der Serie "The Beast". Nachdem der Pilotfilm abgedreht war, erfuhr er von seiner Diagnose. Der Krebs befand sich in diesem Moment schon im fortgeschrittenen Stadium. Obwohl Swayzes Ärzte ihm nur noch wenige Wochen Lebenszeit vorhersagten, schloss er das Projekt, in dem er als tougher FBI-Agent auftrat ab. Es war sein Letztes.

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Leser-Kommentare (2)
guido (12.10.09 - 17:12)
wir haben keine stars

und berühmtheiten schon mal gar nicht bitte nicht unsere deutschen schauspieler mit solchen echten stars vergleichen 3 liga ist ebend nicht 1 liga

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