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Michael Jackson: Michaels  letzte  Reise

70 Tage nach seinem tragischen Tod hat der King of Pop, Michael Jackson, seine letzte Ruhe gefunden. Die Beisetzung erfolgte im engsten Kreis der Familie und Freunde - und soll so pompös wie sein Leben gewesen sein.

Von Andrea Ege

Es war ein sehr persönlicher Abschied. Die Öffentlichkeit bekam von der Beerdigung nur die Ankunft der Familie mit. Die Zeremonie selbst fand ohne Kameras statt. Doch sie soll außergewöhnlich gewesen sein. Das Programm dafür umfasste eine Broschüre aus neun Seiten. Sie lag auf den weißen Stühlen, die für die rund 150 Gäste reserviert waren. Die erste Seite zierte ein Zitat aus Michaels Buch "Dancing The Dream": "Wenn du dein Leben mit der Gewissheit beginnst, dass du geliebt wird, und es mit dem gleichen Wissen beendest, kann Dir die Zeit dazwischen nichts anhaben."

Nach und nach trafen die Trauergäste ein: Lisa Marie Presley, Liz Taylor, Stevie Wonder und, und, und. Pünktlich. Manche sogar überpünktlich. Und da saßen sie dann. Wartend. Die Jacksons ließen sich mit der Ankunft viel Zeit. Mit über einer Stunde Verspätung fuhr die Familie in fünf Rolls Royce Phantom Stretch-Limousinen vor. Michaels Brüder trugen Sonnenbrillen, die beiden Söhne Prince und Blanket schwarze Trauerbinden und rote Krawatten. Paris erschien in einem schwarzen Kleid mit weißen Manschetten und einem weißen Kragen.

Die Brüder des King of Pop trugen den Sarg auf die Bühne neben dem Mausoleum des Friedhofs. Er war über und über mit weißen Blumen geschmückt, große Poster mit Fotos von Michael Jackson waren rund um den Sarg aufgestellt. In der ersten Stuhlreihe nahmen die Familienangehörigen Platz. Danach wurden die Kameras für die Öffentlichkeit abgeschaltet. Nur noch Aufnahmen aus 1000 Meter Höhe waren ab diesem Zeitpunkt erlaubt. 45 Minuten lang dauerte die private Abschiedszeremonie. Den Leichenschmaus nahmen die Gäste in einem italienischen Restaurant ein. Laut "CNN" beliefen sich die Kosten für das Begräbnis auf rund eine Million US-Dollar.


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Leser-Kommentare (18)
nefretarie (08.04.10 - 16:59)
Dancing The Dream

PLS leave him alone. All he ever wanted was to be a a light into the dark for the needed! So pls stop writing grap about this man and I hope the people he knew won´t commenteither. Why don´t we just keep the secrets we shared with him for ourselves!?

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