Michael Jackson: Rückblick: Michaels letzte Stunden
Es wird langsam eng um Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray: Die Ergebnisse der zweiten Autopsie verwandeln den Tod des Superstars in ein Tötungsdelikt. Und Murray steht unter starkem Verdacht. Aus verschiedenen Gründen.
Von Andrea Ege
Er sieht gut aus. Er verdiente als Michael Jacksons Leibarzt 150 000 Dollar pro Monat. Und er verhielt sich nach dessen Tod - gelinde gesagt - seltsam. Der Kardiologe Conrad Murray sollte sich warm anziehen. Die Ergebnisse der letzten Untersuchung der Gerichtsmedizin rücken ihn stark in den Verdacht, am Tod Michael Jacksons mit schuldig zu sein. Nicht ohne Grund.
Laut der Nachrichtenagentur AP wurde bei der Autopsie im Blut des Stars das bereits mehrfach verdächtigte Narkotikum Propofol nachgewiesen, plus weitere Medikamente. Die Unterlagen dokumentierten zudem die letzten Stunden im Leben des Popstars. Mit allen Mitteln kämpfte Michael gemeinsam mit seinem Leibarzt die ganze Nacht vergeblich um den Schlaf. Dann schlief für immer ein.
Stundenlange Schlacht gegen Schlaflosigkeit
Die Details: Gegen 1.30 Uhr nachts versuchte Murray zunächst, Jackson mit Valium zum Einschlafen zu bringen. Ohne Erfolg. So wie die kommenden Stunden bis tief in den nächsten Morgen. Beinahe stündlich gab er ihm mehrere Male verschiedene Beruhigungsmittel - gegen 2 Uhr, 3 Uhr, 5 Uhr und 7.30 Uhr. Doch noch immer war der Superstar wach. Gegen 10.40 Uhr folgte Murray nach eigenen Angaben der Bitte des Stars und verabreichte ihm 25 Milligramm Propofol. Michael Jackson schlief endlich ein. Zwar gab Murray an, permanent Jacksons Puls überprüft zu haben. 10 Minuten nachdem er weggedämmert war, verließ er jedoch das Zimmer, um zur Toilette zu gehen.
Bei der Rückkehr gegen 11 Uhr war Michael tot. Murray begann sofort mit Wiederbelebungsversuchen und injizierte ihm ein Mittel, das gegen Medikamentenüberdosierungen helfen soll. Gleichzeitig ließ er Jacksons ältesten Sohn Prince Michael rufen.
Geheimnisvolle Gespräche nach dem Tod
Was dann folgte, klingt seltsam und unverständlich. Zwischen 11.18 und 12.05 Uhr telefonierte Murray drei Mal, insgesamt 47 Minuten lang. Mit wem ist bisher unbekannt. Erst danach, um 12.21 Uhr, ging der Anruf bei der Notrufzentrale ein. Ebenso verdächtigt wirkt, dass er den Sanitätern nicht erzählte, Michael Jackson Propofol gegeben zu haben. Später weigerte er sich, die Todesurkunde zu unterschreiben.
Nach diesen Ergebnissen ist es nun klar, dass gegen Conrad Murray wegen eines Tötungdelikts ermittelt wird. Kürzlich hatte er sich erstmals öffentlich auf einem Youtube-Video geäußert und erklärt, alles mögliche versucht zu haben, um den Tod des Superstars zu verhindern.
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Leser-Kommentare (18)
Dancing The Dream
PLS leave him alone. All he ever wanted was to be a a light into the dark for the needed! So pls stop writing grap about this man and I hope the people he knew won´t commenteither. Why don´t we just keep the secrets we shared with him for ourselves!?





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