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Reuters 50 Cent

 

Michael Jackson: "Ich  bin  menschlich"

50 Cent, der Mann mit neun Pistolenkugeln im Körper, hat viele Feinde. Er selbst wirkt entspannt. Er trägt ein NY-Yankees-Cap, ein weißes XXL-Shirt und ein kiloschweres Goldkreuz. Die Diamanten funkeln in der Sonne. Während er spricht, schlürft er an einer Sprite und knackt die Eiswürfel mit seinen Zähnen.

Von Alain Bieber

MAX: Vertrauen Sie der Polizei oder regeln Sie Probleme selbst?

50 Cent: Ich vertraue den Cops nicht. Man sieht ja immer wieder, wie sie auf uns reagieren. Nicht alle sind schlecht, aber es gibt zu viele "Bad Cops" da draußen. Und ich habe einfach zu viele negative Erfahrungen gemacht.

MAX: Und wie regeln Sie Probleme oder sogenannten "Beef"?

50 Cent: Hängt von dem jeweiligen Problem ab - und wie ernst das Problem ist. "Beef" ist ja nur ein neuer Begriff für "Battle". Aber wenn es über den Hiphop hinaus geht und es jemanden gibt, der dich wirklich töten will, dann habe ich kein Problem damit, diese Person umzubringen. Das ist legal, es gibt dazu einen Paragrafen zur Selbstverteidigung im New York State Law.

MAX: Konkret: Was würden Sie tun, wenn jemand in Ihr Haus einbricht?

50 Cent: Ich würde ihn erschießen!

MAX: In Ihrem nächsten Film "New Orleans" spielen Sie mit Robert de Niro ein Polizeiduo. Wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

50 Cent: Natürlich kenne ich mich da aus. Ich wurde schon öfter festgenommen. Aber ich habe auch einen Schauspieltrainer.

MAX: Spielen Sie jetzt einen Polizisten, um vom Gangster-Image loszukommen?

50 Cent: Nein. In kreativer Hinsicht ist das eine echte Herausforderung für mich. Wenn du mich siehst und mich als Polizisten ernst nimmst, dann habe ich als Schauspieler einen richtig, richtig guten Job gemacht.

MAX: Gibt es Momente, in denen Sie schwach oder emotional werden?

50 Cent: Nur ein Lügner und Betrüger würde sagen, er habe nicht regelmäßig emotionale Momente. Ich bin menschlich! Ich habe auch meine Momente, in denen ich schwach, traurig, zornig - oder verwirrt bin.


MAX: Jedes zweite amerikanische Kind wäre gern wie 50 Cent. Warum?

50 Cent: Weil ich den amerikanischen Traum verkörpere. Ich habe es von ganz unten an die Spitze geschafft. Es gibt sehr viele Leute, die sich das auch wünschen. Und ihre Vorstellung sagt ihnen: Ich habe alles erreicht, was man erreichen kann.

MAX: Möchten Sie, dass Ihr Sohn Marquis alias 25 Cent so wird wie Sie?

50 Cent: Nein! Ich würde mir wünschen, dass er eine bessere Version von mir wird. Seit ich klein bin, musste ich eine Menge harter Dinge durch­machen. Und die haben mich auch ein wenig verdorben. Ich kann Marquis nun sehr früh vor solchen Dingen beschützen - und seine Sicht ein wenig beein-flussen. Hätte ich meinen Vater nicht so früh verloren, hätte ich viele Fehler nicht machen müssen. Ich hatte niemanden, der mir gesagt hat: Das ist das Falsche!


MAX: Mal was ganz anderes: Wie wurden Sie eigentlich aufgeklärt?

50 Cent: Ich war ein sehr aufmerksamer Beobachter. Schon sehr früh. Ich hatte meinen ersten Sex, als ich zwölf Jahre alt war.

MAX: Und mit wie vielen Frauen hatten Sie Sex?

50 Cent: Ich habe keine Ahnung! Zählst du etwa?

Das komplette Interview in der MAX-Ausgabe 07/2007.


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Leser-Kommentare (18)
nefretarie (08.04.10 - 16:59)
Dancing The Dream

PLS leave him alone. All he ever wanted was to be a a light into the dark for the needed! So pls stop writing grap about this man and I hope the people he knew won´t commenteither. Why don´t we just keep the secrets we shared with him for ourselves!?

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