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20th Century Fox Wilde Zeiten mit 14 Jahren

 

Macaulay Culkin: 360  Mal  Fuck

Ein anderer Grund, Dad nicht sonderlich zu mögen: Er hat gern mal zugeschlagen. Am liebsten bei Mama. Manchmal sogar draußen auf der Straße, wenn jeder zusehen konnte. Nicht nur der Sohn wie sonst. Fuck ist für Lebenserfahrungen wie diese ein sehr gutes Wort. Wahrscheinlich steht es deshalb so oft in seinem vierten Versuch, dem Vater einen längst fälligen Abrechnungsbrief zu schreiben. Nur dieses eine Wort. Genau 360 Mal. Fuck. Fuck. Fuck.

Die meisten Kindheits-Überlebenden hätten anderen und sich selbst Details wie diese ganz einfach erspart. Sie hätten die Klappe gehalten, sich langsam aber sicher das Gedächtnis weg gesoffen und den Schmerz über all das, was schief laufen kann im Leben und mit den eigenen Eltern, hinter einer Wand aus Erwachsenen-Abgeklärtheit schalldicht verschlossen. Macaulay Culkin nicht. "Ich habe geschrieben. Und es war verdammt therapeutisch", sagt er. "Junior" (Miramax/Miramax, 224 S. 22,95 $), das Ergebnis seiner Selbst­therapie, ist vor kurzem in den USA erschienen. Die Memoiren eines ehemaligen Kinderstars mit nicht weniger als vier Erzählern, sechs Einleitungen und sieben Enden. Eine wilde Mischung aus Listen, Zeichnungen, Briefen, Gedichten und Notizen.

Alles rein fiktiv, betont der Verlag. "Das bin ich, aber auch nicht, verstehen Sie?", sagt Culkin.


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