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Warner Bros. Als "Richie Rich" – reich und einsam, wie im eigenen Leben

 

Macaulay Culkin: 50  Millionen  Dollar  und  kein  Glück

Dann geschieht das Unvermeidliche: Der Goldjunge kommt in die Pubertät. Damit der nicht mehr ganz so kleine Junge im Kino nicht ganz so groß wirkt, müssen alle erwachsenen Darsteller jetzt mindestens 1, 80 Meter groß sein. "Richie Rich" heißt sein letzter Kinderfilm. Er erzählt die Geschichte vom reichsten Kind der Welt, das alles hat. Nur keine Freunde. Wie Macaulay selbst. Mit 14 hat er ein geschätztes Vermögen von 50 Millionen Dollar, er ist der erfolgreichste Kinderstar aller Zeiten und kreuzunglücklich. So sehr, dass er beschließt, die Notbremse zu ziehen. Per Gerichtsbeschluss trennt er sich von seinem Vater und von dessen Zugriff auf sein Vermögen. Und er verkündet, dass er in keinem Film mehr mitzuspielen gedenkt: "Ich hätte auch den Weg anderer Kinderstars gehen können, aber das wollte ich nicht. Deshalb habe ich beschlossen aufzuhören."

Von seiner neuen Freiheit macht er verschwenderischen Gebrauch. Er färbt sich die Haare bunt, posiert mit einem 600- Dollar-Ebenholz-Gehstock mit Silberknauf, den er sich mit seiner ersten Kreditkarte gekauft hat und torkelt betrunken durch New York. Er schreibt sich an einer normalen Schule ein, bricht kurz vor dem Abschluss wieder ab. Angeblich wollte die Schulleitung nicht dulden, dass er seinen eigenen Stuhl mit in das Klassenzimmer brachte. Mit 17 Jahren heiratet er Schauspiel-Kollegin Rachel Miner. 26 Monate später lassen sie sich wieder scheiden.


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