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AP Eva Mendes

 

Eva Mendes: Die  Kuba-Brise

Wie schön: In Hollywood hat sich eine Frau nach oben gespielt, die ganz vernünftig denkt. Die nicht magersüchtig ist, sondern ihre Kurven mag. Die ein Privatleben den Promi-Partys vorzieht. Wir mögen Eva Mendes - und das nicht erst, seit wir diese Fotos in den Händen hielten.

Von Andrea Hacke & Andreas Renner

Ihre Hollywood-Karriere begann mit dem Blick auf ihren nackten Hintern. Bäuchlings lag sie 2001 auf dem Bett vor Denzel Washington und Ethan Hawke in dem Film "Training Day" - ihre Nacktszene dauerte nicht lange, aber lange genug, um zweierlei zu zeigen: Dass dieser runde Po karibische Vorfahren haben muss. Und dass Eva Mendes, Tochter kubanischer Eltern, aber in Miami geboren und in Los Angeles aufgewachsen, ganz bewusst das Hollywood-Gesetz für brave Mädchen gebrochen hatte, sich der Kamera höchstens in Unterwäsche zu präsentieren.

Diese Entscheidung sorgte für Aufregung, und Mendes hatte erreicht, was ihr mit den Filmen zuvor nicht gelungen war: Hollywood nahm endlich Notiz von ihr. "Was soll die Aufregung?", fragte sie damals offensiv. "Jede Schauspielerin, die eine Nacktszene kategorisch ablehnt, sollte ihren Job aufgeben und Nonne werden." Ihren Körper zu zeigen fand Mendes schon immer so natürlich wie zu essen. "Als Teenager lief ich meist nur mit Unterwäsche durchs Haus", sagt sie und lacht. Man ahnt, wie sie mit Männern flirtet. "Meine kubanische Mama meinte immer: 'Zieh dir was an! Es könnte doch jemand kommen.'" Und tatsächlich: Es kam jemand.

Evas erste Sexszene

Als Eva Mendes, damals Studentin der Betriebswirtschaft, eines Tages einen Flohmarktstand vor dem Haus hatte, kam ein Fotograf aus der Nachbarschaft vorbei, machte ein paar Polaroids - und Mendes hatte kurz darauf ihre erste Filmrolle. Das war 1998. Seit "Kinder des Zorns" gab es viele Höhen und immer wieder Tiefen, in denen Eva Mendes mit viel Eiscreme auf der Couch lag und sich fragte, warum es so wenig gute Rollen für sie gibt. Vielleicht liegt es daran, dass man sie sich nicht in unterschiedlichen Charakterrollen vorstellen kann.

In dem neuen Film "We Own The Night" spielt Eva Mendes ihre erste Sexszene. Bisher hatte sie ähnliche Szenen aus Drehbüchern streichen lassen, weil sie sie inhaltlich nicht überzeugend fand, doch diesmal ging sie darauf ein. Bevor sie mit Joaquin Phoenix ins Bett ging, trank sie morgens erst mal einen Wodka-Orange, um sich zu entspannen. "Außenstehende stellen sich das immer so klasse vor, weil ich mit tollen Männern zusammenarbeite", sagt Mendes. "Wenn wir aber vor der Kamera Sex vorgaukeln sollen, ist das so unerotisch, als würde ich einen Affen küssen."

Kubanerin ohne Star-Allüren

Obwohl ihr immer wieder Affären mit dem jeweiligen Hauptdarstelller unterstellt werden, küsst Mendes privat seit vielen Jahren nur den peruanischen Fotografen und Filmemacher George Gargurevich, der am liebsten mit Kapuzenjacke und Jeans unterwegs ist und sie absichtlich nicht zu offiziellen Terminen begleitet. Das Paar will lieber ein Privatleben haben. "Ich komme aus einer einfachen kubanischen Familie, und ich mag es nicht, über rote Teppiche zu laufen. Aber das gehört zum Job, der für mich die Erfüllung eines Traums ist." Schon mit neun Jahren schrieb Mendes ihrer alleinerziehenden Mutter auf einen Zettel: "Mama, ich werde alle deine Rechnungen bezahlen und dich in einer Limousine abholen." Jetzt, mit 33 Jahren, ist ihr das endlich möglich.

Der ausführliche Bericht und ein Interview mit der kubanischen Schönheit in der aktuellen MAX (Ausgabe 08/2007)


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Leser-Kommentare (2)
Lolobratsche (09.05.08 - 11:51)
...Puh

...die Mendes braucht sich ja nun wirklich nicht zu verstecken, aber teilweise finde ich die Bilder echt nicht so ansprechend. Abgesehen von einigen Ausnahmen natürlich...

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