Australien: Toter Krokodiljäger wird Professor
8. November 2007
Dem vor einem Jahr getöteten australischen Krokodiljäger Steve Irwin soll jetzt eine besondere Auszeichnung zukommen: eine Professur an der Universität von Queensland.
Wie der Dozent Craig Franklin am Donnerstag mitteilte, war Irwin bereits kurz vor seinem Tod zum "außerordentlichen Professor" ernannt worden. "Eine schriftliche Benachrichtigung über die Auszeichnung erwartete Steve in seinem australischen Zoo, aber traurigerweise kam er nie zurück, um von dieser guten Nachricht zu erfahren", sagte Franklin, der mit Irwin befreundet war. Trotz seines Todes solle Irwins Beitrag zur Erforschung von Tieren und zum Naturschutz gewürdigt werden.
Irwin war durch lebensgefährliche Aktionen mit Krokodilen berühmt geworden. Die Reptilien waren jedoch auch sein Forschungsobjekt.
So verfolgte er gemeinsam mit Craig Franklin per Satellitenüberwachung ihre Fortbewegung und machte Entdeckungen zum Sozialverhalten männlicher Krokodile sind. Er wurde vor einem Jahr bei Dreharbeiten am Great Barrier Reef von einem Rochen getötet.
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Samstag, 4. Februar, 2012






