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Stefan Raab: Was  macht  eigentlich  Max  Mutzke?

Was ist eigentlich aus Ihrer Entdeckung Max Mutzke geworden?

Wir produzieren gerade ein neues Album, das im Spätherbst oder Anfang 2007 erscheint.

Und sonst? Mehr als ein Album pro Jahr schaffe ich zeitlich kaum. Dafür schreibe ich noch die Musik für den neuen Bully-Herbig-Film.

Auf welchen großen Musiktrend müssen wir uns im kommenden Jahr gefasst machen?

Ich glaube, einen großen stilistischen Trend wird es nicht mehr geben. Es wird ein großer Mischmasch sein ohne große Neuerfindungen. Selbst alle Crossovers sind ja schon da gewesen. Es ist eigentlich einfach schon alles da gewesen.

Welche Musik ist auf Ihrem I-Pod?

Das ist völlig durcheinander. Ich drücke immer auf die Zufallswiedergabe. Dann läuft Rap nach Klassik nach Country nach Soul oder gar Schlager. Beim Radfahren dagegen höre ich "Rage Against The Machine" oder AC/DC. Vor allem, wenn's den Berg rauf geht, da kann ich besser beißen.

Welche Platte haben Sie sich zuletzt gekauft?
"On the Moon" von Peter Cincotti. Das ist populärer amerikanischer Jazz. Zumindest die Richtung.

Bei welcher Musik schalten Sie sofort weiter?

Bei gar nicht so viel. Kürzlich hat mich im Auto das ganze Popgedudel dermaßen genervt, da habe ich WDR4 eingeschaltet. Ich kann auch mal zwei Stunden Schlager hören. Da muss man ja auch auf dem neusten Stand bleiben. Ich hörte bei WDR4 ein Lied von Sandy Wagner, das hieß "Hier spricht die Polizei, tatü-tata". Hahaha, unglaublich, oder? Da habe ich direkt im Internet recherchiert, wer die Interpretin ist. Und festgestellt, dass es sich um einen Mann handelt. Hahaha.

Sie haben gerade Plattenladen.tv gestartet. Was ist der Unterschied zu den anderen unzähligen Internet-Musik-Shops?

Wir sind mit dem Plattenladen sehr nahe an der Sendung und bieten Livemitschnitte unserer Künstler an. Hinzu kommt authentisches Material aus der Sendung. Früher hätten wir bei einem Lied wie "Ich liebe Deutsche Land" eine Riesenaktion gestartet und eine teure CD produziert. Jetzt kann sich das jeder günstiger downloaden.

Damit sind Sie nun Moderator, Produzent und Plattenverkäufer. Womit machen Sie am meisten Geld?

Oh, das möchte ich nicht verraten. Sagen wir so: Es reicht, um nicht ins Dschungelcamp zu müssen. Aber am Ende des Tages geht es doch sowieso nicht ums Geld, sondern darum, dass man Spaß hat. Viele Leute sagen "wenn ich mal reich bin, dann lebe ich nur noch in der Südsee". Mir wäre das viel zu langweilig. Ich will immer arbeiten. In der Sommerpause werde ich ja schon nach drei Wochen bekloppt.

Wann lassen Sie sich wie Günter Jauch von den Öffentlich-Rechtlichen abwerben?

Man ist in dieser Branche ja relativ loyal. Direkte Abwerbverssuche gibt es nicht, weil die ja wissen, dass ich bei Pro Sieben einen Vertrag bis Anfang 2008 habe.

Jauch hat auch einen Vertrag bei RTL und wechselt trotzdem zur ARD...

Das stimmt. Genau wie Harald Schmidt will der bei den Öffentlich-Rechtlichen sein Gnadenbrot verdienen. Ich sehe jetzt keinen Grund, mich anderweitig zu orientieren.

Interview: Stephan Seiler


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Leser-Kommentare (67)
martin (15.09.06 - 15:39)
ich m,ag stefan

Also auch mal meinen senf wieder dazu geben. ich finde Herrn Raab einfach gut, da er mit guten Ideen auftrumpft. Was Gottschalk und co betrifft so sind die sprüche von dem alten Mann doch reichlich daneben, alles nur einprogrammiert und keine eigenen einfälle. Er war mal gut, aber was der so anbietet, ist teilweise museumsreif. Wenn ich schon die Sprüche von Herrn Gottschalk höre, reicht es gerade noch zum umschalten, denn die ganzen auswendig gelernten aufgesetzten Sprüche gehören nicht mehr in unsere zeit. Soll er doch seine Haribos vermarkten, denn schließlich bringt ihm das noch mehr Geld ein. ...und wenn man genau hinsieht haben die Dinger seiner figur auch reichlich geschadet. Wie heißt es so schön ??? Time to say goodby !!! Sorry, bin vom Thema abgekommen. Nur einen rat für Herrn Raab, laß den Elton fallen, ich habe ihn kürzlich in dortmund bei so einer Promotiontour erleben dürfen, und habe mich gewundert wie argogant und biersaufend er eigendlich ist. Noch nicht mal zeit für ein Autogramm zu haben ist doch echt daneben. Da zog er sich lieber ne Wurst und ne Pulle bier rein. also der ist untendurch Neue Leute braucht das Fernsehland. liebe grüße

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