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Paul van Dyk: Überflieger

Der Berliner Paul van Dyk (35) gilt als weltbester DJ und Produzent von Techno und House-Musik. Er legt auf allen Kontinenten auf. MAX wollte mehr über seine Hotel- und Reiseerfahrungen wissen

MAX Paul van Dyk, Sie haben im vergangenen Jahr 792 Stunden im Flugzeug verbracht und dabei 16 Mal die Erde umrundet. Eigentlich könnten Sie gleich Pilot werden, Piloten fliegen nämlich auch nicht mehr als Sie.
VAN DYK Mit dem Unterscheid, dass der Pilot im Flieger bei der Arbeit ist und bei mir die Arbeit erst anfängt, wenn ich irgendwo lande.

MAX Seit wann ziehen Sie dieses Pensum durch?
VAN DYK In dieser Form seit 2000. Mehr ist auch physikalisch nicht zu schaffen. Man bräuchte einen Tag mehr in der Woche. Deswegen bin ich auch unglücklich darüber, dass die Concorde abgeschafft ist. Mit der konnte ich Zeit sparen.

MAX Gibt es Flugzeugtypen, die Sie vermeiden?
VAN DYK Alle Flugzeuge des Herstellers McDonnell Douglas. Also in die DC 9, die DC 10, die Fokker 50 und so weiter steige ich nicht ein.

MAX Warum nicht?
VAN DYK Gute Fluggesellschaften wie die Lufthansa oder die British Airways haben keine dieser Maschinen in der Flotte und das aus gutem Grund. Avianca zum Beispiel hat ganz viele davon. Ich meide auch bestimmte Charter-Airlines, Birkin Air zum Beispiel. In Lateinamerika fliege ich lieber mit Copa Airlines, selbst wenn ich deshalb einen Umweg über Panama nehmen muss. Copa hat eine moderne Flotte, hauptsächlich Boeing-Maschinen. Taca ist auch eine gute zentralamerikanische Fluggesellschaft.

MAX Haben Sie Flugangst?
VAN DYK Eigentlich nicht, weil ich eben durch die Wahl der Fluglinien versuche, das Risiko zu minimieren. Aber es gibt trotzdem immer wieder merkwürdige Vorkommnisse. Beim letzten Flug von Miami nach Quito brauchten wir für den Start drei Anläufe. Wir rollten schon los, dann kam die Ansage, die Papiere seien noch nicht fertig. Also 20 Minuten Warten. Der zweite Anlauf endete mit einer Vollbremsung, weil anscheinend eine Türe noch nicht geschlossen war. Der dritte Startversuch wurde mit den Worten angekündigt, man müsse jetzt erst mal abheben, um sicherzugehen, dass auch alles funktioniert. Da kann es einem schon mal mulmig werden.

MAX Wie kommen Sie sicher an entlegene Orte in Mittelamerika?
VAN DYK Meistens fliege ich First Class nach Miami und dann vom Opa-locka Executive Airport aus mit dem Privatjet weiter nach Bogota, Medellin und anderen Locations.

MAX Dann haben Sie ja viel Platz.
VAN DYK Das hört sich immer so toll an. Aber: Wie sollen denn sieben Leute in einen Learjet reinpassen? Da fliegt man bequem zu zweit, aber schon zu fünft wird es eng.


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