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Nicole Scherzinger

 

Nicole Scherzinger: Die  sieht  nur  so  aus

Nicole Scherzinger, die Frontlady der Pussycat Dolls, ist solo - im Leben wie auf ihrem neuen Album. Und schuld daran ist nur, dass sie so sexy ist

Von Andreas Renner

MAX: Frau Scherzinger, viele Männer betrachten Sie mehr als Sexsymbol denn als eine ernst zu nehmende Sängerin. Stört Sie das?

Nicole Scherzinger: Es irritiert mich, das gebe ich zu. Aber wenn mich die Leute so sehen wollen, kann ich leider nichts machen.

MAX: Was erwarten Sie, wenn Sie sich in scharfen Posen ablichten lassen und halbnackt in Ihren Videos tanzen?

Nicole: Das ist Teil des Geschäfts. Ich arbeite im Showbusiness, da gehört es einfach dazu, dass man verwandelbar ist. Die Nicole Scherzinger, die auf der Bühne steht oder im Video eine Rolle annimmt, ist eine ganz andere Person als die im Privatleben. Im Grunde sehen meine Fans eine Persönlichkeit in mir, die ich eigentlich gar nicht bin.

MAX: Schade. Sind Sie privat denn eher prüde?

Nicole: Ich bin in Kentucky aufgewachsen, mitten auf dem Land, in einem streng katholischen Elternhaus. Da war es weder üblich, sich aufreizend zu kleiden, noch offen über Sex zu sprechen. Im Privatleben zeige ich nur wenig Haut und kleide mich weniger sexy. Aber ich weiß: Die meisten Männer sehen mich in einem anderen Licht.

MAX: Wie reagieren Männer auf Sie, die Sie persönlich treffen?

Nicole: Eingeschüchtert und teilweise auch verängstigt. Ich habe wohl ein bisschen das Image einer starken Persönlichkeit. Viele halten mich für eine Powerfrau, die unerreichbar scheint. Dabei bin ich eigentlich ein ganz normales Wesen, ich habe nichts Überirdisches an mir, wovor jemand Angst haben müsste. Aber ich fürchte, das ist der Preis, den ich für meine Karriere zahlen muss. Ich bezweifle, dass ich jemals den richtigen Partner fürs Leben finden werde.

MAX: Warum?

Nicole: Solange ich in den Köpfen der Männer diese scheinbare Überfigur bin, wird sich kein normaler Typ auf mich einlassen. Und wenn doch, dann stellt sich immer noch die Frage, ob er mit meinem Ruhm umgehen kann.

MAX: Sind Sie kompliziert?

Nicole: Ja. Nicht nur aufgrund meines Status, sondern auch, weil ich sehr liebesbedürftig bin. Ich brauche viel Aufmerksamkeit.

MAX: Im November erscheint Ihr erstes Soloalbum "Her Name is Nicole", viele Ihrer Songs handeln von Liebe und Sex. Singen Sie von eigenen Erfahrungen?

Nicole: Ja, ich habe rund hundert Songs geschrieben. Die meisten basieren auf Erlebnissen in meinem Leben. Mein Tagebuch ist meine Inspiration.

MAX: Was sagen Ihre Bandkolleginnen zu ihren Soloplänen?

Nicole: Die profitieren doch davon, wenn ich auch solo erfolgreich bin. Es war von Anfang an Teil meines Vertrags, dass ich neben den Pussycat Dolls auch eigene Projekte entwickeln kann.

MAX: Planen Sie mit Ihrem Sologang den langsamen Ausstieg bei den Pussycat Dolls?

Nicole: Nein, ich will der Band treu bleiben. Wir haben uns eine tolle Karriere aufgebaut und haben noch einige Zukunftspläne.

Das ausführliche Interview in der MAX Ausgabe 11/2007.

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Leser-Kommentare (11)
Liss (05.03.10 - 19:04)
I love nicole

Ich mag nicole :) Sie hat soo tolle haare !! Mein gott die hätte ich auch gerne xD :)

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