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Madonna: Bad  Girl?

Es wird nicht einfacher für Madonna und ihren möglichen Adoptivsohn David. Nach Protesten von Kinderrechtsorganisationen in Malawi scheint auch der Vater mit den Adoptionsbedingungen nicht mehr einverstanden zu sein. Muss David zurück nach Afrika?

So unbefleckt Madonnas Empfängnis war, nun droht dem Pop-Star jede Menge dreckiger Wäsche. Yohane Banda, der Vater ihres potentiellen Adoptivsohnes, behauptet, der Adoption nie zugestimmt zu haben. Damit fällt eine ihrer wichtigsten Unterstützungen im Sorgerechts-Kampf gegen malawische Kinderorganisationen weg.

"Unsere Übereinkunft war, dass sie sich um die Erziehung meines Sohnes kümmert, genau wie es die Leute im Waisenhaus gemacht haben", so Banda. Der Bauer aus Lipunga scheint von einer reinen Betreuung seines Sohnes durch Madonna und Guy Ritchie ausgegangen sein. Dass er mit der Unterschrift unter den Adoptionspapieren das Sorgerecht abtritt, war dem 32-Jährigen nicht bewusst, wie er jetzt verkündet.

Die Aussage ihrer Pop-Hoheit zu den neuesten Entwicklungen steht nach wie vor aus. Madonna behauptet, streng "nach dem Gesetz gehandelt zu haben, genau wie jeder, der ein Kind adoptieren möchte". Bereits seit geraumer Zeit planten sie und ihr Ehemann, ein afrikanisches Kind zu adoptieren. Ein Mitglied der örtlichen Behörde gab bekannt, dass die Adoption schon längst in die Wege geleitet worden war, bevor die Medien Wind davon bekamen. Bereits im August soll der Direktor des Waisenhauses über die Absichten der Sängerin informiert worden sein.

Auch Davids Vater schien von der Richtigkeit der Pläne überzeugt zu sein, kritisierte er noch Anfang der Woche Menschenrechts-Gruppen, die eine Adoption verhindern wollten. Von den Adoptiveltern war er zu diesem Zeitpunkt sichtlich begeistert. "Die beiden sind ein liebenswertes Paar. Madonna hat mir sehr viele Fragen gestellt. Sie und ihr Ehemann scheinen sehr glücklich mit David zu sein, und ich freue mich für ihn. Madonna hat mir versprochen, dass sie David erlauben wird, mich zu besuchen."

Seine neuesten Schilderungen liefern den Adoptionsgegnern genug Munition, um das Verfahren anzufechten. Menschenrechtsorganisationen möchten den Fall nochmals aufrollen, da Madonna gegen malawisches Recht verstoßen haben soll. Böse Zungen unterstellen ihr, die eigene Berühmtheit für das "Baby-Shopping" missbraucht zu haben.

David wäre für Madonna und Guy Ritchie das dritte Kind. Gemeinsam mit ihrem Mann hat Madonna einen fünfjährigen Sohn namens Rocco. Ihre neun Jahre alte Tochter Lourdes stammt aus der Beziehung mit ihrem früheren Fitnesstrainer Carlos Leon.

(mw/24dash/E!Online)


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Leser-Kommentare (5)
Stephanie Pallien (30.03.09 - 23:37)
Die Rechte meines Kindes sind 250.000 Euro wert

Ach, misst man mal nach deutschen Verhältnissen, dann ist doch Madonna in bester Gesellschaft den Kinder rauben oder noch besser und zutreffender klauen ist ja in Deutschland an der Tagesordnung. Da interessiert herzlich wenig, wenn Angehörige ein Kind selbst versorgen wollen. Hat man ein vorzeigbares, wohlerzogenes Kind, welches unkompliziert ist, hat das örtliche Jugendamt größtes Interesse, dieses Kind kostenpflichtig und den eigenen Arbeitsplatz erhaltend fremdunterzubringen. Irgend ein käuflicher Gutachter wird die Psychiatrisierung schon erfolgreich vornehmen, denn auch der braucht ja - nach Möglichkeit - ein geregeltes Einkommen. Ob nun im Ausland oder in Deutschland, ob heute, in der Nazizeit oder noch früher: Kinder wurden schon immer mannigfaltig missbraucht, sei es, um eigene Bedürfnisse, wie etwa der unerfüllte Kinderwunsch zu befriedigen, Machtspielchen zu treiben oder aufgrund finanzieller Vorteilnahme. Ist auch kein Geheimnis mehr, dass kinderlose Politiker gern mal schnell ein Kind aus dem Ausland adoptieren, um die politische Karriere zu protegieren. Wen wundert es also, dass die ehemals A- und heute B- bis C-Promis sicher gleicher Methoden bedienen, um im Alphabet wieder nach oben zu steigen. Denn: eine Headline bringt ein solches Ereignis auf alle Fälle. Wie dieses kriminelle Geschäft mit Kindern funktioniert, kann man z. B. nachlesen auf meiner 250.000-Euro-Website: www.kinderklau-der-ganz-normale-wahnsinn.de Stephanie Pallien

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