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Madonna: Kindersegen

Nach einer Woche voller Gerüchte ist es nun offiziell: Madonna hat Familienzuwachs. Während einer Afrikareise adoptierte die Musikerin einen Jungen aus Malawi

Ihrem Namen entsprechend war Madonnas Empfängnis wahrhaft unbefleckt. Die Sängerin adoptierte im afrikanischen Malawi einen einjährigen Jungen namens David. Bestätigt wurde der Familienzuwachs allerdings nicht vom Material Girl selber, sondern von einem Richter des malawischen Gerichtshofes.

"Entgegen den Berichten hat Madonna kein Kind adoptiert", äußerte sich Madonnas Sprecherin Liz Rosenberg noch zu Beginn der Woche. Mittlerweile gibt es jedoch Bestätigungen von den Behörden, einem Pastor, dem zuständigen Ministerium und letztendlich von Yohane Banda, dem Vater des Jungen.

Der 32-Jährige musste seinen Sohn in ein Waisenhaus geben, nachdem dessen Mutter kurz nach der Geburt starb. Von den Adoptiveltern ist er sichtlich begeistert. "Die beiden sind ein liebenswertes Paar. Madonna hat mir sehr viele Fragen gestellt. Sie und ihr Ehemann scheinen sehr glücklich mit David zu sein, und ich freue mich für ihn. Madonna hat mir versprochen, dass sie David erlauben wird, mich zu besuchen."

Scheinbar plante das Promi-Paar bereits seit geraumer Zeit, ein afrikanisches Kind zu adoptieren. Ein Mitglied der örtlichen Behörde gab bekannt, dass die Adoption schon längst in die Wege geleitet worden war, bevor die Medien Wind davon bekamen. Bereits im August soll der Direktor des Waisenhauses über die Absichten der Sängerin informiert worden sein.

David ist das dritte Kind des Promi-Paares. Gemeinsam mit Guy Ritchie hat Madonna einen fünfjährigen Sohn namens Rocco. Ihre neun Jahre alte Tochter Lourdes stammt aus der Beziehung mit ihrem früheren Fitnesstrainer Carlos Leon.

(mw/E! Online)


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Leser-Kommentare (5)
Stephanie Pallien (30.03.09 - 23:37)
Die Rechte meines Kindes sind 250.000 Euro wert

Ach, misst man mal nach deutschen Verhältnissen, dann ist doch Madonna in bester Gesellschaft den Kinder rauben oder noch besser und zutreffender klauen ist ja in Deutschland an der Tagesordnung. Da interessiert herzlich wenig, wenn Angehörige ein Kind selbst versorgen wollen. Hat man ein vorzeigbares, wohlerzogenes Kind, welches unkompliziert ist, hat das örtliche Jugendamt größtes Interesse, dieses Kind kostenpflichtig und den eigenen Arbeitsplatz erhaltend fremdunterzubringen. Irgend ein käuflicher Gutachter wird die Psychiatrisierung schon erfolgreich vornehmen, denn auch der braucht ja - nach Möglichkeit - ein geregeltes Einkommen. Ob nun im Ausland oder in Deutschland, ob heute, in der Nazizeit oder noch früher: Kinder wurden schon immer mannigfaltig missbraucht, sei es, um eigene Bedürfnisse, wie etwa der unerfüllte Kinderwunsch zu befriedigen, Machtspielchen zu treiben oder aufgrund finanzieller Vorteilnahme. Ist auch kein Geheimnis mehr, dass kinderlose Politiker gern mal schnell ein Kind aus dem Ausland adoptieren, um die politische Karriere zu protegieren. Wen wundert es also, dass die ehemals A- und heute B- bis C-Promis sicher gleicher Methoden bedienen, um im Alphabet wieder nach oben zu steigen. Denn: eine Headline bringt ein solches Ereignis auf alle Fälle. Wie dieses kriminelle Geschäft mit Kindern funktioniert, kann man z. B. nachlesen auf meiner 250.000-Euro-Website: www.kinderklau-der-ganz-normale-wahnsinn.de Stephanie Pallien

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