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Reuters Madonna on tour

 

Madonna: Madonna  brüskiert  Christen

Mit ihrem provokanten Bühnenprogramm hat es Pop-Queen Madonna geschafft, für große Aufregung zu sorgen. Viele Christen fühlen sich von ihr schwer beleidigt. Wie bereits in England, so sind auch die Geistlichen Roms entsetzt über Madonnas Konzertauftritt.

Madonna startet ihre Welttournee zu dem Album "Confessions on a Dancefloor" in einer Discokugel, die von der Decke auf die Bühne sinkt. Doch mit dem reinen Glitzer-Glamour-Auftritt ist es bald vorbei: Im Laufe des 50-minütigen Konzerts trägt sie eine Dornenkrone und hängt in Sado-Maso-Lederkleidung an einem sechs Meter hohen Holzkreuz. Im Hintergrund laufen Videos, die die Armut in Dritte-Welt-Ländern zeigten. Ein weiterer Filmmix zeigte Bilder des amerikanischen Präsidenten George W. Bush, des britischen Ministerpräsidenten Tony Blair, von Adolf Hitler und Osama bin Laden. Während des Songs "I Love New York" erzählt Madonna einen Witz, der von George W. Bush und Oralsex handelt.

Ihr Auftritt als Gekreuzigte sorgt für großen Aufruhr. Die Kirche von England wirft Madonna nun den Missbrauch religiöser Symbole vor. Ein Sprecher empörte sich: "Warum hat jemand mit so viel Talent das Bedürfnis, sich selbst in den Vordergrund zu spielen, indem er die Gefühle anderer beleidigt?" Roms Priester laufen nun ebenfalls Sturm gegen das Konzert in Rom. Wie die Sängerin in ihren Konzerten das Kreuz und weitere christliche Symbole gebrauche, sei "respektlos, provokatorisch, geschmacklos und dumm", hieß es in der Stellungnahme einiger Priester.


(breakingnews/CC)


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Leser-Kommentare (5)
Stephanie Pallien (30.03.09 - 23:37)
Die Rechte meines Kindes sind 250.000 Euro wert

Ach, misst man mal nach deutschen Verhältnissen, dann ist doch Madonna in bester Gesellschaft den Kinder rauben oder noch besser und zutreffender klauen ist ja in Deutschland an der Tagesordnung. Da interessiert herzlich wenig, wenn Angehörige ein Kind selbst versorgen wollen. Hat man ein vorzeigbares, wohlerzogenes Kind, welches unkompliziert ist, hat das örtliche Jugendamt größtes Interesse, dieses Kind kostenpflichtig und den eigenen Arbeitsplatz erhaltend fremdunterzubringen. Irgend ein käuflicher Gutachter wird die Psychiatrisierung schon erfolgreich vornehmen, denn auch der braucht ja - nach Möglichkeit - ein geregeltes Einkommen. Ob nun im Ausland oder in Deutschland, ob heute, in der Nazizeit oder noch früher: Kinder wurden schon immer mannigfaltig missbraucht, sei es, um eigene Bedürfnisse, wie etwa der unerfüllte Kinderwunsch zu befriedigen, Machtspielchen zu treiben oder aufgrund finanzieller Vorteilnahme. Ist auch kein Geheimnis mehr, dass kinderlose Politiker gern mal schnell ein Kind aus dem Ausland adoptieren, um die politische Karriere zu protegieren. Wen wundert es also, dass die ehemals A- und heute B- bis C-Promis sicher gleicher Methoden bedienen, um im Alphabet wieder nach oben zu steigen. Denn: eine Headline bringt ein solches Ereignis auf alle Fälle. Wie dieses kriminelle Geschäft mit Kindern funktioniert, kann man z. B. nachlesen auf meiner 250.000-Euro-Website: www.kinderklau-der-ganz-normale-wahnsinn.de Stephanie Pallien

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