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Steven Klein Madonna

 

Madonna: Popstar  im  Kinderrausch

Pop-Ikone Madonna war erneut auf Afrika-Tour, mit großem Erfolg. Wer dabei aber an ausverkaufte Hallen denkt, der irrt sich.

Wie die britische Zeitung "The Sun" berichtete, habe die Sängerin von den Behörden des afrikanischen Landes grünes Licht für eine neue Adoption bekommen. Die 13 Monate alte Mercy soll vom April nächsten Jahres an in London leben. Damit diesmal alles reibungslos abläuft, habe sie ihren Anwalt Alan Chinula beauftragt, alle rechtlichen Vorbereitungen zu treffen.

Gleichgewicht für die Großfamilie

Vor knapp einem Jahr hatte sich Madonna den damals einjährigen David Banda aus Malawi ausgesucht, worauf ein monatelanger Streit um die Adoption folgte. Unter anderem wollten Hilfsorganisationen die Ausreise des Jungen vor Gericht stoppen. Die US-Sängerin habe eine "Sonderbehandlung" bekommen, so die Kritik damals.

David lebt heute mit Madonna, ihrem Mann Guy Ritchie und den beiden leiblichen Kindern der Sängerin, Lourdes und Rocco, in London. Es sei schon länger Madonnas fester Wille, eine Schwester für David zu adoptieren, "um das Gleichgewicht wiederherzustellen".

Die Qual der Wahl

Vor der Adoption sei Madonna von den Behörden in Malawi aufgefordert worden, sich zunächst zehn Kinder anzusehen, bevor sie sich für eines entscheide. Bevor die Sängerin Mercy entdeckte, habe sie ihr Herz zunächst an ein anderes Mädchen verloren. Deren Verwandtschaft habe aber einer Adoption nicht zugestimmt.

Jetzt sei sie allerdings "überglücklich", Mercy zu bekommen. "Sie wollte keine weitere komplizierte Adoption", sagte eine Freundin der Familie. Die Musikerin nenne das kleine Mädchen "lächelnder Engel". Mercy lebe in einem Waisenhaus, ihre Familie sei zu arm, um sich um sie zu kümmern.


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Leser-Kommentare (5)
Stephanie Pallien (30.03.09 - 23:37)
Die Rechte meines Kindes sind 250.000 Euro wert

Ach, misst man mal nach deutschen Verhältnissen, dann ist doch Madonna in bester Gesellschaft den Kinder rauben oder noch besser und zutreffender klauen ist ja in Deutschland an der Tagesordnung. Da interessiert herzlich wenig, wenn Angehörige ein Kind selbst versorgen wollen. Hat man ein vorzeigbares, wohlerzogenes Kind, welches unkompliziert ist, hat das örtliche Jugendamt größtes Interesse, dieses Kind kostenpflichtig und den eigenen Arbeitsplatz erhaltend fremdunterzubringen. Irgend ein käuflicher Gutachter wird die Psychiatrisierung schon erfolgreich vornehmen, denn auch der braucht ja - nach Möglichkeit - ein geregeltes Einkommen. Ob nun im Ausland oder in Deutschland, ob heute, in der Nazizeit oder noch früher: Kinder wurden schon immer mannigfaltig missbraucht, sei es, um eigene Bedürfnisse, wie etwa der unerfüllte Kinderwunsch zu befriedigen, Machtspielchen zu treiben oder aufgrund finanzieller Vorteilnahme. Ist auch kein Geheimnis mehr, dass kinderlose Politiker gern mal schnell ein Kind aus dem Ausland adoptieren, um die politische Karriere zu protegieren. Wen wundert es also, dass die ehemals A- und heute B- bis C-Promis sicher gleicher Methoden bedienen, um im Alphabet wieder nach oben zu steigen. Denn: eine Headline bringt ein solches Ereignis auf alle Fälle. Wie dieses kriminelle Geschäft mit Kindern funktioniert, kann man z. B. nachlesen auf meiner 250.000-Euro-Website: www.kinderklau-der-ganz-normale-wahnsinn.de Stephanie Pallien

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