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MAX Online (cb/mw) Echo 2007

 

Echo 2012: Rückblick  2007:  Freudenschrei

Die Gelegenheit war günstig: Bono, Silbermond, Rosenstolz, Fanta4, LaFee und viele mehr tummelten sich bei der Echoverleihung in Berlin. MAX hat die Stars vor die Kamera gezerrt und ihnen so einiges entlocken können. Die Aussagen in Bild und Ton, gibt''s in der rechten Spalte als Video zu bestaunen. Wer den Echo gewonnen hat lesen Sie hier.

Von Markus Weiß und Christoph Baumeister

Wenn Echo ruft, kommt alles, was Rang und Namen in der Musikbranche hat, ins Palais unter dem Funkturm. Tapfer stellten sich die Stars dem Berliner Wind, kreischenden Tokio-Hotel-Fans und der Trophäenjagd.

Die Moderatoren Yvonne Catterfeld und Oliver Geißen brauchten nur wenige Minuten, dann war der erste Award unters prominente Volk gebracht. Vor zwei Jahren erhielt die Band Silbermond um Sängerin Stefanie Kloß bereits den Echo als beste Newcomer-Band. In diesem Jahr setzte die sympathische Pop-Gruppe noch einen drauf und sahnte gleich zwei Trophäen ab - für den Hit des Jahres und als bester Live-Act.

Auch Newcomerin LaFee ist doppelt glücklich. Von Frauenschwarm Sasha angekündigt, nahm sie den Preis als beste Künstlerin Pop/Rock National entgegen. Bei der starken Konkurrenz von Joy Denalane, Annett Louisan und Sarah Connor kam die Auszeichnung offenbar etwas überraschend. "Ich weiß doch gar nicht, was ich sagen soll", begann sie ihre tränenreiche Dankesrede. Das änderte sich auch nicht bei ihrem zweiten Preis. Joy Denalane, die deutsche Antwort auf Mary J. Blige, überreichte der immer noch sprachlosen Sängerin den Award in der Kategorie Newcomer.

Echte Emotionen

Überhaupt sorgten die prominenten Laudatoren wie Katarina Witt, Klaus Wowereit, Thomas Gottschalk und Barbara Schöneberger bei so manchem Star für eine Überraschung. Swing-Gott Roger Cicero konnte sein Glück über den Echo als bester Künstler Rock/Pop National gar nicht fassen. Nach vielen Jahren, in denen sich der Grand-Prix-Kandidat vorgestellt hatte, wie es oben auf der Bühne sein mag, konnte er das Gefühl nun ausführlich auskosten. Nicht nur als Gewinner, sondern auch in seiner Rolle als Laudator für Jazz-Musiker Till Brönner, der den Award im Bereich Jazz erhielt.

Als Anerkennung seines Strebens empfing Yusuf Islam, einigen Menschen besser als Cat Stevens bekannt, die Auszeichnung als Botschafter zwischen den Kulturen. Der "Father and Son"-Sänger erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Thomas Gottschalk. Er rief die Menschen dazu auf, sich auf ihre Gemeinsamkeiten zu besinnen. Überhaupt wurde Charity an diesem Abend groß geschrieben. U2-Sänger Bono erhielt für sein Engagement im Umweltschutz ebenfalls einen Echo. Schon auf dem roten Teppich betonte die Musik-Legende, wie wichtig es sei, die eigene Berühmtheit sinnvoll einzusetzen.

Das müssen Jimmy Blue und Wilson Ochsenknecht gehört haben und ermahnten in ihrer Moderation spontan die Jugendlichen, die Finger vom Alkohol zu lassen. Nur an der Überleitung hätten die Söhne von Schauspieler Uwe Ochsenknecht etwas arbeiten müssen: "Wo wir bei Drogen sind, kommen wir auch schon zum Hip-Hop." Das korrigierte Bushido, Gewinner in der Kategorie, natürlich sofort. "Drogen haben nichts mit Hip-Hop zu tun."

Schöne Aussicht, auch von hinten

Ähnlich hochkarätig wie die Liste der Nominierten war das Showprogramm der Echo-Verleihung. Für eine besonders schöne Aussicht, "selbst von hinten", wie Moderator Oliver Geißen betonte, sorgte Jennifer Lopez. Die Latina-Queen präsentierte ihren neuen Song "Que hiciste" und brachte den Saal zum Toben. Mit so viel Sexyness im Vorfeld und Tokio Hotel im Nacken hatten es die frisch vereinte Boy-Group Take That, Mick Hucknall von Simply Red und die Deutsch-Popper von Rosenstolz schwer. Letztere sangen nicht nur vor einem Millionenpublikum, sondern sackten auch gleich einen Echo ein. AnNa R. und Peter Plate erhielten den Preis in der Kategorie "Beste Gruppe Rock/Pop National".

Mit dem Sieg setzte sich Rosenstolz gegen Konkurrenz wie Reamonn und Monrose durch. Trotz zweifacher Nominierung gingen die frisch geschlüpften Popstars-Küken an diesem Abend leer aus. Mandy, Bahar und Senna hatten ihre Enttäuschung jedoch besser im Griff als beim Grand-Prix-Vorentscheid.

Für lange Gesichter im Publikum war während der Verleihung wenig Platz. Lediglich was die Präsenz der internationalen Lieblinge anging, war das eine oder andere Murren zu hören. Robbie Williams, der den Preis als bester internationaler Künstler erhielt, fehlte ebenso wie die Red Hot Chili Peppers und Skandal-Rapper Eminem.

Bis spät in die Nacht feierten die Stars und Sternchen im Berliner Palais Deutschlands wichtigsten Musikpreis. Zwischen den Party-Gästen tummelten sich die DSDS-Kandidaten Mark Madlock, Francisca Urio, Lisa Bund und Thomas Enns ebenso wie Juli-Sängerin Eva Briegel und R&B-Queen Joy Denalane.


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Leser-Kommentare (2)
lena (20.03.07 - 20:45)
Ich liebe Bill

Tokio Hotel bekommen den echo weil es einfach die geilsten jungs im ganzen universum sind sie sind sooooooooooooooo geil die müssen den bekommen die anderen künstler sind sowas von scheiߟe th for ever ich liebe euch

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