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Cee Lo Green: Cool,  man!

Der Frauenheld: Mit MAX Online sprach Cee Lo Green über seine Killer-Eigenschaften, Sex und platonische Freundschaften.

Von Kerstin Kotlar

Er liebt sie und er hasst sie: Frauen. Cee Lo Green ist dabei eher der Casanova als der Frauenversteher. Doch in einer ernsthaften Partnerschaft findet der James Bond der Musik ("licence to kill") durchaus: "Kommunikation ist der Grundstein jeder gesunden Beziehung". Seit der Amerikaner 2006 als Teil des Duos Gnarls Barkley den Song "Crazy" veröffentlichte, ist er weltbekannt. Es ist der bisher größte Single-Hit des 21. Jahrhunderts. Jetzt ist Thomas DeCarlo Callaway, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, zum vierten Mal solo unterwegs. Auf dem aktuellen Album The Lady Killer lässt Cee Lo Green als Frauenliebhaber Soul, Funk und Motown raus. Arrangiert in Texten zu Schmerz und Sehnsucht, Lust und Liebe. Das hat Gewicht.

MAX Online: In Ihrem Song "The Lady Killer" singen Sie, Sie hätten die Lizenz zum Töten bei den Frauen (When it comes to ladies I have a license to kill). Wie töten Sie sie?

Ich töte sie mit Liebenswürdigkeit. Zuerst muss ich sie natürlich kennenlernen. Danach ist es eine Sache von Kontakt und Konversation. Sie nennen mich auch ‚Big Black James Bond'. (lacht)

Welche Eigenschaften machen Sie zum "Lady Killer"?

Ganz oben auf der Liste steht der Sinn für Humor. Außerdem zeige ich auf dem Album Charme, Ernsthaftigkeit und Empfindsamkeit. Stil außerdem, das ist ganz wichtig. Du kannst Klamotten kaufen, aber Stil kannst Du nicht kaufen.

Wie viele Frauen sind Ihrem Charme und Stil schon erlegen?

Einige Unschuldige... (lacht). Es geschahen Verbrechen aus Leidenschaft. Nein, das ist natürlich nicht alles, worum es bei Lady Killer geht.

Worum dreht es sich noch?

Es geht um das Streben nach Glück. Letztendlich müssen wir viele Dinge durchmachen und über sie hinwegkommen, um einen Weg zu finden, wie wir zu sein versuchen. Das Streben nach etwas ist immer damit verbunden, etwas zurückzulassen.

Was haben Sie für dieses Album zurückgelassen?

Nun, ich habe Ängste und Sorgen zurückgelassen. Ich habe alte Geschichten hinter mir gelassen, weil sie überflüssig sind.

CD: Soul

The Lady Killer

Cee Lo Green


Label: Warner Music

VÖ: 19.11.2010

Tracks: 14


In Ihren Liedern geht viel um Frauen und Beziehungen. Welche Verbindung sehen Sie zwischen Musik und Sexualität?

Ich finde, es ist ein und dasselbe. Wissen Sie, es geht um Rhythmus, es geht um Timing, es geht um Bewegungen, es geht um Anziehung. Beides muss elektrisierend sein, es muss anmachen. Ich habe auch in der Regel keine platonischen Freundschaften, weil die Frauen normalerweise Sex mit mir haben wollen.

Freundschaften zwischen Männern und Frauen funktionieren also nicht?

Für die Allgemeinheit kann ich nicht sprechen, aber ich persönlich, ich bin zu ... (lacht vielsagend). Ich denke, es kann funktionieren, wenn man nicht zueinander hingezogen fühlt.

Was bei Ihnen nie der Fall war.

Ja, ich habe mir, wenn ich durch einen Raum blickte, noch nie gedacht: ‚Oh, ich möchte ihr Freund sein.‘ Nur ihr guter Freund. (lacht)

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