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Warner Music The Sinderellas

 

The Sinderellas: Im  Namen  der  Sünde

"Secrets & Sins" heißt das erste Album der Burlesque-Truppe "The Sinderellas", das am 27. Oktober erscheint. Wir treffen sie eine Woche vorher zu einem Gespräch über Erotik, Musik und Freiheit.

Von Martin Haldenmair

Auf der nächsten Seite können Sie sich das Album "Secrets & Sins" ansehen

Im Rationaltheater, einer alteingesessenen Kneipe mit Bühne treffen wir vier der fünf Sinderellas. Während sich unsere Reporter wie zu Studentenzeit in einen der 60er-Jahre-Sessel lümmelt, lassen sich die Burlesque-Tänzerinnen wie schwerlos darauf nieder. Sie nennt sich Belle la Donna und Lily of the Valley (zwei giftige Pflanzen), Eden und Nathalie Tineo

MAX Online: Warum Burlesque?

Lily of the Valley: Ich glaube, das ist artgerechte Haltung für uns.
(Die vier Damen lachen)
Lily of the Valley: Es ist der Weg, den wir uns alle ausgesucht haben. Um uns als Künstlerinnen auszudrücken und als Musikerinnen. Es ist eine Art der Erotik, die uns anspricht. Ja, und deswegen haben wir das alles in einem vereint und machen eine Burlesque-Band.

Was ist das Spezielle an der Erotik in eurer Show?

Belle la Donna: Wir spielen viel mit den Reizen, mit Kostümen, mit verschiedenen Elementen. Wir ziehen nicht einfach blank. Es geht mehr um das Spiel mit der Sinnlichkeit. Beim Burlesque geht es darum: Erotik muss nicht billig sein. So wird sie zwar in den Medien dargestellt, aber so muss sie nicht sein, so ist sie gar nicht. So leben wir das nicht. Ich glaube, wir haben alle eine gesunde Beziehung zur Sexualität und da kann alles Mögliche passieren, aber es muss nicht billig sein. Sondern stilvoll
Lily of the Valley: Ästhetisch.
Nathalie Tineo: Ja, und es muss nicht immer dem Standard entsprechen. Sondern es kann viel mit Fantasie passieren. Wir wollen die Menschen anregen, ihre Fantasie zu benutzen. Eden:: Was im Alltag schnell verloren geht.
Belle la Donna: Genau, es wird nichts mehr zelebriert. Ob wir nun Essen gehen oder uns ein Glas Sekt gönnen, egal, was wir machen, es wird alles etwas sinnlicher zelebriert, wir nehmen uns Zeit. Daher: Die Liebe zu sich selbst, zum eigenen Körper ... wir müssen mal ein Buch schreiben.

Wieder großes Gelächter

Das würde sich verkaufen.

Lily of the Valley: Mit ein paar Bildern noch drin ...

Gern.

Belle la Donna: Gute Idee.

Erzählt mal was zu den Figuren, die ihr entwickelt habt?

Lily of the Valley: Wir haben keine Figuren in dem Sinne entwickelt, sondern das sind wir selbst. Wir haben uns so kennen und lieben gelernt und jede kann ihre Persönlichkeit ausleben. Das bereichert unser Projekt, wir können viel voneinander lernen. Wir geben uns gegenseitig Rückendeckung.
Belle la Donna: Und bevor du fragst: Wir laufen immer so rum. Auch im Supermarkt.
Lily of the Valley: Wir sind keine Schauspieler! Wir leben so.
Eden:: Wir haben das, was wir eh schon sind, herausgearbeitet, würde ich sagen.
Lily of the Valley: In der Show können wir vielleicht Sachen ausleben, die wir im Supermarkt nicht machen können.
Nathalie Tineo:: Obwohl ...
Lily of the Valley: Auf der Bühne überspitzt man manchen Sachen, aber wir erfinden nichts.
Belle la Donna: Wir sind Künstlerinnen, das ist die Berechtigung.
Lily of the Valley: Kunst ist unsere Religion. Im Namen der Kunst ... Im Namen der Sünde.

Und damit haben wir eine Überschrift, danke.

Auf der nächsten Seite erzählen uns die Sinderellas, wie man eine Liebesbeziheung zu einem Lederhandschuh führt und wie sie mit dem Publikum spielen. Außerdem präsentieren wir ihr Album im Prelistenting.

Mehr von den schönen Damen und ihrer Show sehen Sie in der Bildergalerie zu "The Sinderellas".

Weiterführender Link: Homepage von The Sinderellas
Facebook-Seite von The Sinderellas

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