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Von Julian Rohrer

Wenn der Finger gezwungenermaßen mitschnippt, der Kopf im Rhythmus wippt und sich die Augen über die sonnendurchflutete Terrasse hinweg in den sinnlichen Blicken der Schönheit am anderen Ende der Bar verlieren, dann befinden wir uns in genau jenem Szenario, für das Dada Ante Portas ihre Musik schreiben. Schweizer Power Pop wird mit coolem Rock fusioniert, ein bisschen Franz Ferdinand steckt genauso drin wie Schmusebarde Robbie Williams.

Dass hier geklotzt und nicht gekleckert wird, liegt nicht zuletzt an der Erfahrung des eidgenössischen Quartetts. Die Anfänge der Band lassen sich bis ins Jahr 1997 zurückverfolgen. Kontinuierlich hat die Formation an ihrem Sound gefeilt. Und wie es sich für altgediente Showhasen gehört, war die ein oder andere Trennung durchaus schon im Bandraum gestanden, gibt Luc de Bo (Gitarrist und Sänger) bereitwillig zu: "Wenn wir nicht in erster Linie richtig gute Freunde wären, wären wir uns in dieser Zeit einige Male an die Gurgel gegangen." Thommy Lauper (Schlagzeug) ergänzt: "Klassische Egoscheiße war es. Jeder wusste halt, wie es richtig wäre."

Ein Glück für uns, dass sich die Popper immer wieder aufs Neue zusammengerauft haben, um jetzt schließlich auch die deutschen Teenie-Herzen höher schlagen zu lassen. Doch halt: Nicht nur zwölfjährige Mädels werden mit dem wandelbaren Pop von Dada Ante Portas etwas anfangen können, After-Work-Parties werden ebenso steilgehen wie die einschlägigen Clubs unserer Nation. Und da sage noch einer, die Schweizer wären etwas langsamer als die anderen ...

Mehr von Dada ante Portas sehen Sie in unserer Bildergalerie. Zu hören und zu sehen sind sie im Video zum neuen Song "The Theory of Everything"

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