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Colourbox/ Tim Wessling/ Komposition: Martin Haldenmair Star Wars 3D: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung

 

Star Wars 3D: Der  letzte  Kampf:  Pro  3D

Wegen der neuen 3D-Version von "Star Wars Episode Eins: Die dunkle Bedrohung" ist zwischen unseren Autoren Meister Martin und Darth Max ein erbitterter Streit ausgebrochen. Da beide einfach zu gut mit dem Lichtschwert umgehen können, tragen sie den Kampf lieber auf MAX Online aus.

Von Martin Schneider und Max Biederbeck

Meister Martin: Pro 3D

Die Argumente, die Darth Max bringen wird, sind so vorhersehbar wie Regen aus dunklen Wolken: "Unnötig", "phantasielos", "Geldmacherei" wird er sagen. Es sind Positionen, die viele reflexartig einnehmen, sobald sie an dem neuen Kinoplakat vorbeigehen: "Star Wars - Episode One 3D". Der Film von George Lucas, der 1999 den Anfang der Weltraumsaga erklärte, ist wieder da. Am 9. Februar kommt er in die Kinos.

Man kann sich das Gejammer von Leuten wie Max anhören, die darüber maulen und das ganz furchtbar finden. Ich will ihm aber einen einzigen Satz entgegensetzen: Du musst dir das ja nicht ansehen! Niemand zwingt irgendjemanden in irgendein Kino zu gehen. Die, die sich Episode One noch einmal ansehen, werden ihre Gründe haben.

Ein Fest der Technik

Sie können sich beispielsweise ehrlich an der neuen 3D-Technik berauschen und den erfolgreichsten aller Star Wars Filme mit einer zusätzlichen Dimension noch einmal ganz neu erleben. In seinem Erscheinungsjahr setzte der Film technische Standards, gewann drei Oscars, unter anderem für Spezialeffekte. Es ist nur logisch, ihn mit der neuesten Technik wieder in die Kinos zu bringen.

Für eingefleischte Star Wars Fans ist es sowieso ein Muss. Die betreiben in ihrer Freizeit ja auch Wikis wie dieses hier und haben sämtliche "Clone Wars"-Zeichentrickfilme verschlungen. Und allemal besser, als auf Conventions in Jar-Jar-Bings-Kostümen nur über die alten Filme zu sprechen.

Für eine neue Generation von Fans

Außerdem hat Nostalgie Konjunktur. Viele Kinos zeigen alte Klassiker wieder, einfach nur so, ohne technische Überarbeitung. Die Leute schauen sich das an, weil sie wissen, was alle Kinofans der Welt verinnerlicht haben: Auf der großen Leinwand guckt sich ein Film anders als Zuhause. Daran haben auch Flachbildschirme und Dolby-Surround-Systeme nichts geändert. Und der Krösus, der ein Privatkino hat (Darth Max?), zählt nicht und schaut auch nicht Star Wars.

Und was ist mit der Jugend von heute? Die ohne Star Wars groß geworden ist? Muss die sich mit DVD oder (brrrr) VHS zufrieden geben? Oder sich die Filme in irgendwelchen hängenden Streams in den Untiefen des World Wide Web anschauen? Der oder die 16-Jährige hatte nicht die Möglichkeit, sich die Lichtschwert-Kämpfe auf der 15 auf 5 Meter Leinwand anzuschauen. Er wird ins Kino gehen, er wird Eintritt zahlen. Und warum auch nicht? George Lucas hat damals einen Film geschaffen, den die Leute sich auch ein zweites Mal anschauen können. Wenn er dadurch Geld verdient, na und? Es steht jedem frei seine eigene Weltraumsaga zu erfinden und die kann er dann sooft ins Kino bringen, wie er es für richtig hält. Darth Max hat dazu eben nicht die nötige Intelligenz. Entschuldigung, ich meine Inspiration.

Darth Max ist natürlich anderer Meinung. Wieso er sich ärgert, dass "Star Wars" in neuer Fassung in die Kinos zurückkehrt, lesen Sie auf der nächsten Seite.

Wer sich "Episode 1" noch einmal in Erinnerung rufen möchte, kann dies in unserer Bildergalerie und im Trailer.


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