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20th Century Fox Planet der Affen - Prevolution

 

Filmstarts der Woche: Neu  im  Kino

Jede Woche neue Filme und nur die Besten kommen auf unsere Liste. Für den 11. August empfiehlt der Kino-Experte den Aufstand der Affen, einsame Primzahlen, eine alternde Diva und ein Deutscher im kalten Argentinien.

Von Martin Haldenmair

"Planet der Affen - Prevolution"

"Nimm deine stinkenden Pfoten von mir!" Es sind nicht immer die poetischen Sätze, die Filmgeschichte schreiben. Charlton Hestons Rebellion gegen eine von Schimpansen beherrschte Welt (Blondine in zerrissenem Oberteilchen inklusive), dem "Planet der Affen" eben, ist ein Klassiker. Sechsmal kämpfte Affe und Mensch schon auf der Leinwand, fünfmal erfolgreich in den 70ern, einmal unter der Regie von Tim Burton im Jahr 2001 - ein verdienter Flop. Nun der neue Versuch, neues Publikum auf den Affenplaneten zu locken. Der Film mit dem merkwürdigen Titel "Prevolution" erzählt die Vorgeschichte. Forschung an einem Mittel gegen Alzheimer erzeugt intelligente, aber auch aggressive Affen, die eingeschläfert werden. Bis auf ein Affenbaby, das von Forscher Will Rodman (James Franco) aufgezogen wird. Caesar heißt er, ist intelligent und friedlich, muss aber nach einem Zwischenfall wieder in einen Käfig. Im Affenheim (was es alles gibt ...) lernt er die böse Seite der Menschen kennen (der fiese Tierpfleger wird schließlich gespielt von Ex-Malfoy Tom Felton). Caesar stiehlt das Mittel, das ihn intelligenter werden ließ und baut sich seine Affenarmee auf. Toll animierter Affe (Andy Serkis, bekannt als "Gollum" lieh ihm seine Bewegungen) und eine intelligente Story - was man nicht alles aus einem Klassiker des 70er-B-Movie-Kinos machen kann!

Sehen Sie hier den Trailer von "Planet der Affen - Prevolution".

"Die Einsamkeit der Primzahlen"

Nun wieder was fürs Menschenherz. So kompliziert wie das ist, ist es erstaunlich, dass die Affen nicht schon lange die Welt übernommen haben - vielleicht wäre das sogar besser. In "Die Einsamkeit der Primzahlen" begegnen sich zwei Außenseiter. Als Kind verliert Mattia seine Schwester, als er sie nur kurz aus den Augen lässt. Seitdem quälen ihn Schuldgefühle, die er als Teenager dadurch löst, dass er sich selbst verletzt. Alice hat seit einem Skiunfall eine Behinderung und traut kaum einem Menschen. Die beiden begegnen sich als Teenager. Einsam wie zwei Primzahlen, die nicht nebeneinander stehen dürfen (so: jetzt hat der Titel auch wieder einen Sinn), gehen sie wieder auseinander. Jahre später treffen sie sich, Alice ist verheiratet, aber - wer hätte es gedacht - unglücklich. Die beiden stehen also vor einer Entscheidung.

Sehen Sie hier den Trailer von "Die Einsamkeit der Primzahlen".

"Shit Year"

Nach der traurigen Liebe noch eine Portion Experimentalkino (am Ende gibt's dafür wieder eine normale Komödie). "Shit Year". Ellen Barkin spielt eine Hollywood-Diva, deren Karriere vorbei ist. Sie verbeugt sich ein letztes Mal, beendet eine Affäre mit einem jüngeren Schauspieler und gibt ein letztes Fernsehinterview. Dann igelt sie sich in eine Berghütte ein, die aber leider nicht so einsam ist, denn nebenan wird ständig gebaut, und die Nachbarn gehen ihr auch auf die Nerven. In Traumsequenzen erinnert sie sich an ihre große Zeit und versucht, mit der Einsamkeit zurecht zu kommen. Surreal und intensiv. Wer sich auf darauf einlassen will sei gewarnt: Es gibt keine lineare Erzählung, aber es lohnt sich.

Sehen Sie hier den Trailer von "Shit Year".

"Resturlaub"

Tommy Jauds Bücher "Vollidiot", "Hummeldumm" und "Resturlaub" verkaufen sich blendend in Deutschland. Er schreibt über linkische Männer Anfang oder Mitte Dreißig, die unaufhaltsam, Gag für Gag, aus ihrem eh schon mediokren Leben eine Katastrophe machen. Klar: das ist Filmstoff. Nun kommt also "Resturlaub" in die Kinos. Peter (Maximilian Brückner), Ende Dreißig, seilt sich spontan von seinen Freunden ab, die auf eine Sauftour auf die Balearen wollen und reist zur Selbstfindung nach Argentinien. Dort ist allerdings nicht ständig Sommer und gute Laune, sondern gerade Winter und ohne Sprachkenntnisse wird es auch im erhofften Paradies sehr schwierig. Ganz klar, hier muss mal die richtige Frau ihm mal den Kopf gerade rücken. Findet er diese Frau in Südamerika oder vielleicht hatte er sie schon im heimatlichen Bamberg gefunden? Erstaunlich wild für eine deutsche Komödie, mit einem etwas schnulzigen Ende.

Sehen Sie hier den Trailer von "Resturlaub".

Szenenbilder der aktuellen Filme finden Sie in unserer Bildergalerie.

Was sonst noch läuft und was demnächst startet, sehen Sie in unserer Galerie der Filmtrailer
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