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Warner Brothers Inception

 

Filmstarts der Woche: Neu  ab  29.  Juli

Action, Komödie oder Thriller: MAX Online präsentiert die aktuellen Kinohighlights. Ab 29. Juli taucht Leonardo diCaprio durch Christopher Nolans Alptraumwelten, ein falsches Bolschoi-Orchester verzaubert Frankreich, wir erforschen die Wurzeln des Reggae und die Spielzeuge aus Toy-Story suchen ein neues Heim.

Von Martin Haldenmair

"Inception"

Industriespionage ist heute schon lästig und gefährlich genug. Am besten man versteckt seine genialen Ideen im eigenen Kopf. In der Zukunft sind sie jedoch auch dort nicht sicher. Spezialisten wie Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) schließen ihre Traumwelt mit der ihres Opfers kurz und kramen in den unbewussten Bildern herum, bis sie die Informationen gefunden haben. Aber man kann nicht nur Ideen klauen, sondern auch neue einpflanzen. Eine solche "Inception" bestellt Geschäftsmann Saito (Ken Watanabe) bei Cobb. Zusammen mit Narkosespezialist Yussuf (Dileep Rao), Verkleidungskünstler Eames (Tom Hardy), Organisationstalent Arthur (Joseph Gordon-Levitt) und Traumweberin Ariadne (Ellen Page) geht es hinein ins Unbewusste. Doch das Opfer (Cillian Murphy) ist auf Traumangriffe eingestellt und hat seinen Geist mit Leibwächtern bevölkert. Dann gibt es noch ein Problem mit Cobbs Traumsphäre. Dort spukt seine Ex-Freundin Mal (Marion Cotillard) herum, die sich umbrachte, als sie Traum nicht mehr von Wirklichkeit unterscheiden konnte. Mal stört die Mission empfindlich, und Ariadne beginnt sich zu fragen, ob Cobb etwas verbirgt. Schließlich ist Maldoch nur ein Teil von Cobb.

Ursprünglich wollte er nur zwei Batman-Filme überbrücken. Nach dem Dreh von "The Dark Knight" kramte Regisseur Christopher Nolan eine Idee hervor, die ihm schon länger im Kopf herumspukte - eine Geschichte, die zwischen Traum und Wachen spielen sollte. Dass ihn das Thema, was die Realität ist, interessiert, sah man schon in "Memento" und "Insomnia" - und wenn so will auch in den Ansprachen des von Heath Ledger gespielten Jokers. Aus dem kleinen Brückenprojekt ist ein 150 Millionen teurer Blockbuster geworden, besetzt mit Oscarkandidaten wie Ken Watanabe ("Der letzte Samurai" und Ellen Page ("Juno") und dem schon dreimal nominierten Leonardo diCaprio (zuletzt in "Shutter Island" in den Kinos zu sehen).

Sehen Sie hier den Trailer zu "Inception".

"Das Konzert"

Andreï Filipov (Alexeï Guskow) ist ein genialer Dirigent. Er arbeitet beim prestigeträchtigen Bolschoi-Theater in Moskau - als Putzmann. Zu oft hat er sich der Parteilinie widersetzt und da die Genossen Sinn für Ironie haben, sorgen sie dafür, dass er jeden Tag die Probe mitbekommt, aber nicht mitmachen darf. Er ist gerade dabei, das Chefbüro zu wienern, als ein Fax eintrifft: Es ist die Anfrage eines Pariser Theaters, ob man in zwei Wochen nicht spielen wolle. Das ist die Gelegenheit, auf die Andreï gewartet hat! Er will die Einladung annehmen und mit einem persönlich zusammengestellten "Bolschoi"-Orchester in Paris auftreten. Seine Musiker sind ähnliche Unglücksraben wie er selbst, nach Konflikten mit der Parteilinie als Möbelpacker oder Sounddesigner für Pornofilme arbeiten. In Paris hat man nach einem ersten Gespräch durchgerechnet, dass selbst Andreïs unverschämteste Forderungen billiger sind als die der ursprünglich vorgesehenen Musiker: Wenn er unbedingt in einem schon lange bankrotten Restaurant speisen möchte, dekoriert man den arabischen Imbiss eben um, der dort eingezogen ist. Etwas schwieriger wird es, Geigerin Anne-Marie Jacquet (Mélanie Laurent) zur Mitarbeit zu gewinnen. Sie will Andreï unbedingt als Solistin haben. Dabei steht noch nicht mal das Programm.

Regisseur Radu Mihaileanu wurde die rumänische Heimat 1980 ebenso eng wie den russischen Helden seiner Komödie. In Paris studierte er Film und machte mit "Zug des Lebens", eine bitter-komische Holocaust-Geschichte, auf sich aufmerksam. Versöhnlicher ist seine Abrechnung mit dem Kommunismus.

Sehen Sie hier den Trailer von "Das Konzert".

"Rocksteady - The Roots of Reggae"

Jamaika + Musik = Reggae. Der schnelle und gleichzeitig chillig relaxte Musikstil ist untrennbar mit der Karibikinsel verbunden. Doch vor dem Reggae gab es einen anderen Musikstil und ein wahres goldenes Zeitalter der Musik Jamaicas. Vom Rocksteady kennt man heute grade mal Evergreens wie "By the Rivers of Babylon". Vor 40 Jahren aber war es die Musik eines optimistischen, aufstrebenden Inselstaats. Für das längst überfällige Porträt eines Musikstils, der Auswirkungen auf so unterschiedliche Bereiche wie Reggae und Rap hatte, versammelte Regisseur Stascha Bader einige der besten Musiker jener Zeit in den alten Tuff-Gong-Studios.

Zum Trailer von"Rocksteady - The Roots of Reggae"

"Toy Story 3"

Ein Jungenzimmer darf man nicht aufräumen! Auch nicht, wenn der betreffende Junge schon 17 ist und aufs College geht. Denn dem Großreinemachen nach Andys Umzug fallen auch seine alten Kinderspielsachen zum Opfer, die er ganz bestimmt nicht wegwerfen wollte. Davon ist zumindest Cowboypuppe Woody fest überzeugt. Die anderen Spielsachen fühlen sich von Andy verraten und retten sich aus der Mülltüte in einen Karton mit Spenden für einen Kindergarten. "Sunnydale", wie er vielversprechend heißt, präsentiert sich zunächst wie ein Paradies. Doch die kleinen Kinder sind extrem rabiat (und sabbernd). Dies sind Andys ehrwürdige Spielsachen nun gar nicht mehr gewohnt. Woody versucht zu türmen und wird von einem fremden Kind mit genommen. Als er es wieder zum Kindergarten zurückschafft, sitzen seine Freunde hinter Gittern und ihr Wächter ist Woodys alter Gefährte Buzz Lightyear. Offenbar wurde die Action-Figur umprogrammiert. Hinter dem fiesen Treiben steckt ausgerechnet das beliebteste Spielzeug des Kindergartens, der kuschelige Teddybär Lotso. Nun wollen alle Spielsachen zu Andy zurück, aber zunächst muss Buzz repariert werden.

11 Jahre ist es her, dass die computeranimierten Spielzeuge das letzte Mal über die Leinwand flitzten. Sie schrieben Filmgeschichte: Nicht nur als erste Zusammenarbeit von Pixar mit Disney, sondern als erster komplett am Computer animierte Langfilm. Auf Anregung von George Lucas war Pixar ursprünglich als reines Software-Unternehmen, eine Art Zulieferer für seine Firma ILM, gegründet worden. Pixar knackte einige der schwierigsten Hindernisse der Computeranimation und wurde selbst zum Filmproduzenten. Nun gönnt das Studio ihren ersten Helden ein neues Abenteuer, natürlich mit neuester Technik animiert.

Trailer und Clips zu"Toy Story 3".

Szenenbilder der aktuellen Filme finden Sie in unserer Bildergalerie.

Was sonst noch läuft und was demnächst startet, sehen Sie in unserer Galerie der Filmtrailer
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