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Concorde Iron Man 2

 

Filmstarts der Woche: Neu  ab  6.  Mai

Action, Komödie oder Thriller: MAX Online präsentiert die aktuellen Kinohighlights. Ab 6. Mai schlägt sich der Iron Man mit Konkurrenz und neuen Feinden herum, ein Dokumentarfilmer legt sich mit Gurus an, drei Außenseiter schließen in Paris Freundschaft und George A. Romero lässt die Zombies los.

"Iron Man 2"

Die Welt ist in der Hand eines Egomanen, aber dafür geht es ihr erstaunlich gut: Tony Stark, alias "Iron Man" greift in globale Konflikte ein und residiert sonst playboyhaft in einer Villa in Kalifornien. Vielleicht nicht ganz unverständlich, dass manche Politiker der USA die "Iron Man"-Technologie lieber unter der Kontrolle des Militärs wüssten. Doch Stark hat andere Probleme: Seinem Elektrotransmitter, dem leuchtenden Ding in seiner Brust, das ihn am Leben erhält, geht so langsam der Saft aus. Da taucht aus dem Nichts ein gefährlicher Gegner auf: Whiplash (Mickey Rourke), der - und das ist eigentlich unmöglich - Iron-Man-Technologie benutzt. Sofort verbündet sich Starks schärfster Konkurrent Justin Hammer (Sam Rockwell) mit Whiplash, um Anti-Iron-Mans in Serie zu produzieren. Das Militär konfisziert einen älteren Iron-Man-Anzug, um selbst eine Waffe gegen Whiplash zu entwickeln. Stark scheint am Ende, da macht es auch nicht mehr viel aus, dass sich seine neue Assistentin Natalie Rushman (Scarlett Johannson) als Spionin entpuppt. Doch sie arbeitet für Agent Nick Fury (Samuel L. Jackson), der Stark helfen will. Er ruft die Organisation S.H.I.E.L.D. zu Hilfe ...

"Iron Man" war 2008 eine der meistgelobten Comicverfilmungen. Nicht nur wegen des Feingefühls des Regisseurs Jon Favreau für die Helden und Antihelden des Marvel-Comic-Universums. Robert Downey jr. verkörperte den zynischen, manischen Helden mit Alkoholproblem so überzeugend (und startete seine durch Drogenexzesse fast ruinierte Karriere neu), dass sich für die Fortsetzung eine ganze Galerie an Stars gewinnen ließen. Allen voran Samuel L. Jackson als Nick Fury. Die Figur ist wie "Iron Man" eine Legende der Marvel-Welt.

Zum Trailer von "Iron Man 2"

"David Wants to Fly"

Was haben Clint Eastwood, David Lynch, die Beatles und Mia Farrow gemeinsam? Sie alle praktizieren oder praktizierten Transzendentale Meditation, im abkürzungsverliebten Amerika TM genannt. Die an Yoga angelehnten Lehren sollen die Kreativität wecken, das Selbstvertrauen stärken und... am Ende kann man sogar das yogische Fliegen, eine Levitationstechnik erlernen. Auch David Sieveking, ein angehender Regisseur bucht die (teuren) Kurse und meditiert über sein persönliches Mantra. Gleichzeitig stellt er Recherchen an, was der Organisation hinter TM nicht zu gefallen scheint. Denn was 1957 mit einem einzelnen Guru in Hollywood - Maharishi Mahesh Yogi - begann ist heute eine weltumspannendes, milliardenschweres Unternehmen, das seine Geheimnisse eifersüchtig hütet. Schließlich droht sogar Sievekings Idol, der Regisseur David Lynch mit Klage. Statt klein beizugeben, reist Sieveking mit einem Kamerateam nach Indien zu den Quellen des Ganges, um die Wahrheit zu suchen.

Kann man Kreativität erlernen, Erfolg herbeimeditieren und die Welt dabei heilen? David Sieveking wollte TM ohne Skepsis erlernen und seine Selbstfindung filmisch begleiten. Dass ihn diese Idee auf eine kritische Reise nach Indien führen würde, an dessen Ende er zwar das Vertrauen ins Kopfabschalten, aber nicht seinen Humor verliert, hätten sich weder er noch seine Produzenten und am allerwenigsten die TM-Organisation träumen lassen.

Zum Trailer von "David Wants to Fly".

"Die Eleganz der Madame Michel"

Der Miesmut hat auf ihrer Stirn einen Ehrenplatz, ihre Stimme klingt immer mürrisch und sie trägt farblose, formlose Kleider: Madame Renée Michel (Josiane Balasko) ist der Prototyp einer Concierge in Paris. Doch das alles ist nur eine Fassade, mit der sie sich die reichen, herablassenden Mieter vom Hals hält, um in Ruhe Bücher lesen zu können. Der neue Mieter, ein Japaner namens Ozu (Togo Igawa), scheint aber hinter die Fassade blicken zu können: Ein mürrisch hingeworfenes "Alle glücklichen Familien ähneln einander" ergänzt er friedlich lächelnd mit "jede unglückliche aber ist auf ihre eigene Art unglücklich" zum ersten Satz aus Tolstois Roman "Anna Karenina". Die zarten Annäherungen der beiden beobachtet Paloma (Garance Le Guillermic). Sie ist die elfjährige Tochter eines der Mieter, hochbegabt und hochfrustriert mit ihrem "Leben im Goldfischglas", wie sie es nennt. An ihrem 12. Geburtstag will sie sich umbringen, wenn sie bis dahin nicht noch etwas Lebenswertes entdeckt.

Die Geschichte der drei Außenseiter stammt von Muriel Barbery, die als Professorin für Psychologie an einer Eliteuni nur nebenbei und nur für sich schrieb. Bis ihr Mann sie überredete, ein Manuskript einzuschicken. Seither widmet sie sich nur mehr dem Schreiben. Ihr zweiter Roman, "Die Eleganz des Igels" kommt nun in die deutschen Kinos.

Zum Trailer von "Die Eleganz der Madame Michel".

"Survival of the Dead"

Die Toten werden lästig. Seit nicht mal einer Woche bleiben sie nicht mehr unter der Erde, sondern wandern herum und stürzen die Welt ins Chaos. Man sollte meinen, dass in dieser Situation die Lebenden zusammen halten, aber weit gefehlt: Auf einer Insel vor Delaware liegen sich zwei Familien schon seit Langem in den Haaren, da sind die Zombies nur eine willkommene Möglichkeit, den Zwist auszudehnen. Patrick O'Flynn (Kenneth Welsh), Patriarch der O'Flynns will allen Zombies eine Kugel durch den Kopf jagen. Shamus Muldoon (Richard Fitzpatrick), Anführer der Muldoon-Familie, will die Zombies nur gefangen nehmen, um für sie später ein Heilmittel zu finden. Doch ein Heilmittel gegen den Tod gibt es nicht. Das weiß auch eine kleine Gruppe Soldaten, die in den Konflikt hineingezogen wird. Sie müssen sich nun die Toten wie die Lebenden vom Hals halten.

George A. Romero lässt die Toten tanzen. Seit er 1968 mit "Die Nacht der lebenden Toten" auf der Bildfläche des Horrorfilms erschien, ist er aus dem Genre nicht mehr wegzudenken. Nach seinem letzten, experimentelleren "Diary of the Dead" kehrt Romero mit "Survival of the Dead" zur alten Schule der Zombieschocker zurück.

Zum Trailer von "Survival of the Dead"


Sehen Sie Szenen der aktuellen Filme in der Bildergalerie.

Was sonst noch läuft und was demnächst startet, sehen Sie in unserer Galerie der Filmtrailer
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