SUCHE BEI MAX

HomeCityguidePopkulturLifestyleShop
Warner Kampf der Titanen

 

Filmstarts der Woche: Neu  am  8.  April

Action, Komödie oder Thriller: MAX Online präsentiert die aktuellen Kinohighlights. Ab 8. April gibt es Krieg mit den Göttern, Hoffnung trotz Selbsmordgedanken, eine Dokumentation über Neukölln und einen iranischen Rachethriller.

Von Martin Haldenmair

"Kampf der Titanen"

Die antiken Götter waren eine Seifenoper: Ständiger Familienkrach mit wechselnden Loyalitäten - und dann und wann einem unehelichen Kind. Das wäre nicht so schlimm, würden die Götter nicht auch noch ständig mit menschlichen Schicksalen hadern. Perseus (Sam Worthington, zuletzt als Jake Scully in "Avatar" zu sehen), selbst eines dieser unehelichen Halbgötterkinder, wird in einen Konflikt zwischen den Göttern und einer Gruppe Menschen hineingezogen. Hades (Ralph Fiennes, bekannt als Lord Voldemort aus "Harry Potter"), der Gott der Unterwelt, stellt ein Ultimatum: Binnen drei Tagen soll ihm als Versöhnungsgeste die schöne Andromeda geopfert werden. Wenn nicht, wird er das Seeungeheuer Kraken auf die Menschheit loslassen. Perseus bricht zu einer Suche nach einer Waffe auf, die den Kraken besiegen könnte und muss dafür in die Unterwelt hinabsteigen.

1981, als die Geschichte erstmals in die Kinos kam, wurden die Monster und mythischen Gestalten in Stop-Motion-Technik von Meister Ray Harryhausen animiert. Was damals auf dem neuesten Stand der Technik war, mutet heute liebevoll ruckelig an. Das Remake möchte ähnlich wie sein Vorgänger mit opulenter Tricktechnik in 3D und Staraufgebot neue Maßstäbe setzen.

Zum Trailer von "Kampf der Titanen"

"Neukölln Unlimited"

Ein Jahr Berlin Neukölln: Die Dokumentation folgt den Geschwistern Hassan (18), Lial (19) und Maradona (14) durch ihren Alltag im Spannungsviertel der Hauptstadt: Lial und Hassan sind talentierte Musiker und Tänzer und hoffen, mit ihrer Kunst die Familie ernähren zu können - und was noch viel wichtiger ist: ein dauerndes Bleiberecht zu erwirken, denn sie sind de facto seit 16 Jahren von Abschiebung bedroht. Dabei machen sie sich aber oft gegenseitig Konkurrenz. Maradona hat das gleiche Talent, ist aber nicht überzeugt, ob es sich lohnt, soviel Ambitionen zu entwickeln. Stattdessen hängt er lieber mit seinen Freunden auf der Straße ab und lässt die Schule sausen. Doch auch er wird sich bald entscheiden müssen.

Dem harten Thema nähert sich der in Zusammenarbeit mit Arte produzierte Film unverkrampft mit neuen Mitteln, viel Musik und animierten Sequenzen.

Zum Trailer von "Neukölln Unlimited"

"A Single Man"

George Falconer (Colin Firth), ein homosexueller Literaturprofessor, wird seit dem Tod seines Lebensgefährten bei einem Unfall von Depressionen und Selbstmordgedanken geplagt. Dennoch arbeitet er brav sein Pensum ab und hält eine Vorlesung über Aldous Huxleys Roman "Nach vielen Sommern", den er mit einem leidenschaftlichen Vortrag über die Angst schließt. Student Kenny (Nicholas Hoult) ist begeistert und weicht nicht mehr von Georges Seite. George wiederum erkennt widerstrebend eine verwandte Seele in Kenny.

Vom Modedesigner zum Filmregisseur: Nachdem sich Tom Ford mit einem eigenen Mode-Label einen Namen gemacht hatte, gründete er 2005 eine Filmproduktionsfirma und verfilmte vier Jahre später den sperrigen Roman "A Single Man" (auf Deutsch "Der Einzelgänger"). Hauptdarsteller Colin Firth wurde für den Oscar nominiert.

Den Trailer zu "A Single Man" sehen Sie hier

"Zeit des Zorns"

Ali (Rafi Pitts) arbeitet in Teheran in einer Fabrik in der Nachtschicht. Seine Familie sieht er kaum, denn seine Vorgesetzten teilen ihm keine Tagesschichten zu. Der Grund: Ali saß schon einmal im Gefängnis und hat - ihrer Meinung nach - diese zusätzliche Strafe verdient. Zur Entspannung fährt er oft in den Wald und geht auf die Jagd. Eines Tages kehrt er zurück, doch seine Frau und seine Tochter sind verschwunden. Auf der Polizeistation lässt man ihn ein paar Stunden warten und unterzieht ihn dann einem Verhör mit intimen Fragen über sein Verhältnis zu seiner Frau. Schließlich rückt die Polizei mit der Sprache heraus: Sie wurde bei einer Demonstration erschossen, und nun verdächtigt man Ali, mit den Demonstranten zu sympathisieren. Einige Tage später wird die Leiche seiner Tochter gefunden. Ali schwört Rache. Mit seinem Gewehr schießt er am helllichten Tag auf ein Polizeiauto und flieht dann tief in die unwegsamen Wälder, verfolgt von Polizisten, die sich zwar gegenseitig spinnefeind sind, aber den Mörder ihrer Kollegen unter allen Umständen finden wollen.

Rafi Pitts, Sohn eines Engländers und einer Iranerin, drehte einen kühlen Thriller über die Stadt Teheran, Rache und Macht. Er schrieb das Drehbuch und übernahm kurzfristig die Hauptrolle, als der schon engagierte Schauspieler zu Drehbeginn nicht am Set erschien.

Zum Trailer von "Zeit des Zorns"


Sehen Sie Szenen der aktuellen Filme in der Bildergalerie.

Was sonst noch läuft und was demnächst startet, sehen Sie in unserer Galerie der Filmtrailer
.


... | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | ...

zur�ck vor
PASSENDES IM NETZ
Leser-Kommentare
BEITRAG SCHREIBEN

Überschrift

Name


Ihr Kommentar 
AGB

Beitrag abschicken

Paranormal Activity 3

Zum Betrachten der Videos benötigen Sie den Flash Player 8

Die Höhle der vergessenen Träume

Zum Betrachten der Videos benötigen Sie den Flash Player 8

Real Steel

Zum Betrachten der Videos benötigen Sie den Flash Player 8

Zwei an einem Tag

Zum Betrachten der Videos benötigen Sie den Flash Player 8