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dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH Juliette Binoche

 

Film: Juliette  Binoche  spielt  mit  autistischen  Frauen

Berlin (dpa) - Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche hat für ihren neuen Film «Camille Claudel 1915» mit geistig behinderten Patientinnen einer französischen Klinik gedreht.

«Natürlich wollte ich ihre Krankenschwester sein. Aber das ging nicht. Meine Figur ist sehr in sich gekehrt», berichtete die 48-Jährige am Dienstag bei der Berlinale in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa und anderen Medien. «Aber man spürt sie - und sie spüren dich.»

Der Film des französischen Regisseurs Bruno Dumont bewirbt sich bei dem Festival um einen der begehrten Bären. Binoche («Der Englische Patient», «Chocolat») spielt die französische Bildhauerin Camille Claudel (1864-1943), Schwester des Dichters Paul Claudel, die von ihrer Familie von 1915 an bis zu ihrem Tod in eine psychiatrische Anstalt gesperrt wird.

Binoche musste für die Rolle ohne Skript arbeiten. Sie hatte nur die Briefe und Tagebuchaufzeichnungen der verzweifelten Künstlerin. «Der Regisseur wollte, dass ich improvisiere», sagte sie. «Und die Kunst ist wirklich, nicht zu spielen, sondern einfach zu sein.»

Cannes-Preisträger Dumont, der öfter mit nicht professionellen Darstellern dreht, hat die Arbeit mit den geistig behinderten Frauen - meist Autistinnen - als besondere Bereicherung empfunden. «Sie haben einfach gemacht, was sie wollten, und ich habe sie beobachtet.» Binoche wurde den Frauen von vornherein nur als Camille vorgestellt. «Wir wollten sicher sein vor Überraschungen», sagte sie. «Nicht dass eine beim Drehen plötzlich Juliette zu mir sagt.»

Weiterführender Link:

Berlinale-Seite zum Film

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Leser-Kommentare (1)
susanne (05.10.12 - 13:40)
no good

sorry, aber der song ist einer der schlechtesten bond-songs überhaupt.

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