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Neu im Buchhandel: Martin  Lutz  porträtiert  Carl  von  Siemens

Berlin (dpa) - Siemens, das steht für technische Großprojekte und globales Denken. Dabei ist der Industriegigant mit der über 165-jährigen Geschichte nicht erst in den letzten Jahrzehnten zum Weltkonzern aufgestiegen.

«Think big» war von Anfang an die Devise der drei Siemens-Brüder Werner, Wilhelm und Carl. Letzterer trieb die Internationalisierung der 1847 in Berlin gegründeten «Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske» maßgeblich voran. Die Biografie von Martin Lutz zeigt Carl von Siemens (1829-1906) als Pionier der Globalisierung, als Abenteurer und talentierten Unternehmer. «Ich scheine von Natur aus für große Unternehmungen geschaffen zu sein», schreibt Carl 1888 an Werner. Sei es der Bau der indo-europäischen Telegrafenlinie von London nach Kalkutta oder die Verlegung des ersten Transatlantikkabels - Carl hielt es nicht am Schreibtisch.

Martin Lutz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Berliner Humboldt-Universität, zeigt auch den aus einfachen Verhältnissen stammenden Familienmenschen mit seinen Sorgen um Kinder und Geschwister.

Martin Lutz: Carl von Siemens. Ein Leben zwischen Familie und Weltfirma. C.H.Beck, München, 416 Seiten, 29,95 Euro, ISBN 978-3-406-64543-3

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