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Neu im Buchhandel: Der  historische  Jesus  -  eine  Spurensuche

München (dpa) - Als einen «Revolutionär wider Willen» bezeichnet Annette Großbongardt Jesus von Nazareth. Zusammen mit ihrem Kollegen Dietmar Pieper hat sich die «Spiegel»-Korrespondentin auf eine historische Spurensuche begeben.

Ihr Buch «Jesus von Nazareth und die Anfänge des Christentums» ist dabei durchaus auch für Nichtgläubige eine lohnende Lektüre. Zusammen mit Theologen, Archäologen und Kirchenhistorikern tragen die beiden Journalisten zusammen, was über das Leben Jesu und seine Gefährten heute bekannt ist. Dabei fördern sie spannende Erkenntnisse zutage. So dürfte es viele überraschen, dass Frauen in den frühchristlichen Gemeinden Leitungsämter inne hatten und als Prophetinnen auftraten oder dass es zwischen Johannes dem Täufer und Jesus zu einem schweren Zerwürfnis kam.

Übrigens bezweifelt Großbongardt, dass Jesus tatsächlich eine neue Religion stiften wollte: «Aus den Quellen lässt sich das nicht herauslesen, auch wenn viele Christen das gern anders sehen möchten.»

Annette Großbongardt/Dietmar Pieper (Hg.): Jesus von Nazareth und die Anfänge des Christentums. Ein Spiegel-Buch. Deutsche Verlags-Anstalt, 288 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3-421-04599-7

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