Urban Art: Rückblick 2010: Kunst an den Gleisen
Die Premiere der STROKE.ARTFAIR, im Oktober 2009 in München, hatte noch zum Ziel, die Straßenkunst salonfähig zu machen. Mittlerweile weitet sich das Motto der Messe immer weiter aus. Es geht nicht mehr nur um die Kunst, die jeder, der mit offenen Augen durch die Welt läuft, auf der Straße findet. Es geht auch um die ungewöhnlichste Art zeitgenössischer Kunst.
Und die geht bei den Ausstellern auf der STROKE.ARTFAIR über die üblichen Grenzen hinaus. Brüche aller Art gehören zu ihrem charakteristischen Profil. Und mit einem Schlag entdeckt man Motive aus dem Straßen-Graffity im White Cube, stolpert über die modernsten Variationen der künstlerischen Subkultur, entdeckt unaufhörlich neue Elemente in einem Mix aus Malerei, Plakatkunst, Schablonenkunst, Grafik, Aufklebern und noch mehr.
Kunst mit Heimatgefühl
Doch egal wie reizvoll provokativ sich die Werke der Künstler auf der Messe auch in einem adäquaten Umfeld präsentieren, eines haben sie dabei nicht verloren: ihre Herkunft von der Straße. Denn eins ist ihnen allen eigen: Die Überzeugung, die Identität zu verlieren, mündet die Subkultur in den Mainstream.
Und wie es sich für diese Art von Kunst gehört, erwartet die Besucher mehr als nur ein paar Kunstwerke an der Wand. Das Programm der STROKE.ARTFAIR bietet auch die Möglichkeit, den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu sehen. Die AVANTGARDE.DIGITAL Sonderausstellung entführt die Zuschauer in die experimentelle Welt der unendlichen Variationen digitaler Kunst. Und - natürlich - wird auch gefeiert.
Die Messe läuft vom 7. bis 10. Oktober in der STATION-BERLIN, Luckenwalder Str. 4-6. Öffnungszeiten: Do, Fr und Sa von 13 bis 23 Uhr, Sonntag 13 bis 18 Uhr. Impressionen aus den vorherigen STROKE.ARTFAIRS präsentiert unsere Bildergalerie.
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