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Männer-TÜV: Bauch,  Beine,  Po

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Worauf achten Frauen, wenn halbnackte Männer vor ihnen stehen? Die MAX-Redakteurinnen Stefanie Hellge, Almut Siegert, Andrea Schloemer und Kathrin Tsainis pfiffen - ausnahmsweise - auf die inneren Werte und baten vier Jungs in Unterhosen zum ultimativen Body-Check

Stefan, 26, Betriebstechniker und Boygroup-Verschnitt
Andrea: Ein Männergesicht sollte frei sein von Haaren, die man mit Klämmerchen zurückstecken kann. Der sieht aus wie zwölf, viel zu rosig, er erinnert mich irgendwie an Surfbrett und Ibiza. Aber wenn er lacht, wirkt er verschmitzt und sympathisch.
Stefanie: Die Haare sind super, Männer sollten was zum Wuscheln auf dem Kopf haben. Und blonde Männer haben so eine saubere Ausstrahlung, als ob sie nach frischem Waschpulver riechen. Im Gesicht hat Stefan etwas Prolliges, außerdem findet der sich selbst ziemlich toll. Leider wirkt diese Mischung bei Männern meistens gut. Jedenfalls sieht Stefan als Einziger nach Sex aus.
Almut: Eine Kreuzung aus Mika Häkkinen und schwedischem Boygroup-Frontman. Auf dem Foto sieht man gar nicht, dass er einen wunderschönen, glatten Rücken hat. Und die geraden, schlanken Beine machen fast neidisch. Der Mann könnte Pumps tragen (was er natürlich nie täte, oder?). Trotzdem: Nordisch by nature ist eher nicht mein Typ - jedenfalls nicht auf den ersten Blick.
Kathrin: Der perfekte Bravo-Boy. Blond, schlank, gute Haut: der "süße Junge" von nebenan zum Vespafahren. Reihenweise Mädchen würden wahrscheinlich Halsstarre bekommen, wenn er die Straße entlanggeht. Sollen sie! Aber für meinen Geschmack fehlt ihm mit dem Rundschnitt und der etwas weichen Figur das Kernig-Animalische, was den Kerl ja erst zum Kerl macht. Ferdinand, 27, freier Journalist, Historiker, ernster Mensch
Andrea: Ferdinand hat eine verklemmte Haltung und Ärmchen, die auch an Kate Moss hängen könnten. Manchmal ist das Schüchterne ja sympathisch, aber der Mann wirkt, als habe er das Wort "Leidenschaft" noch nie gehört, geschweige denn ausgelebt.
Stefanie: Ferdinand ist natürlich viel zu dünn, damit meine ich nicht die Muskeln, es ist sowieso ein Trugschluss, dass Männer Muskeln haben müssen. Ferdinand braucht ein paar Teller Nudeln mit Sahnesoße. Aber er ist wahrscheinlich sowieso kein Genießer. Er sieht aus, als ob er fließend Französisch spricht und viele Philosophen gelesen hat. Also ein Mann für die Küche. Zum Reden.
Almut: Mit sportlichem Ehrgeiz, geregelter Nahrungsaufnahme und einigen mentalen Lockerungsübungen könnte aus Ferdinand locker ein recht ansehnliches Daniel-Day-Lewis-Double werden. Doch seinem Blick nach zu urteilen, positioniert sich Ferdinand lieber als Typ "Superkumpel, mit dem man echt gut reden kann".
Kathrin: Ferdinand würde ein Dreitagebart gut stehen, denn irgendwie hat er was Verwegenes im Gesicht - wahrscheinlich durch die vollen, dunklen Augenbrauen und die große Nase. Wenn er 15 Kilo mehr auf den Rippen hätte, fände ich ihn aber besser. Derart große Männer kommen ja auch ein bisschen fett gut rüber - siehe Gérard Depardieu. Christian, 24, Model, war der Charmanteste in der Runde
Andrea: Der Mann ist selbstbewusst, weiß um seine Ausstrahlung, aber wenn ein Auftritt so charmant ist: Let the show go on! ch schätze, er könnte ein sinnlicher Liebhaber sein, der sich gut anfühlt. Seine Haut ist so glatt, er könnte für Pfirsiche werben.
Stefanie: Schade, dass sich Christian den Oberkörper rasiert. Die beste Stelle ist doch die behaarte unter dem Bauchnabel. Auf dem Kopf gehen ihm die Haare langsam aus, aber mit der Verstecker-Frisur sieht er wie ein niedliches Pelztierchen aus. Der kokettiert sowieso sehr mit Niedlichkeit. Das nervt nach einiger Zeit. Fraglich, ob der sich auf eine einzige Frau konzentrieren könnte.
Almut: Christian ist kein Hüne, doch das hat er mit Steve McQueen gemein, dem das auch nicht geschadet hat. Das markige Kinn, die Narbe am Knie (woher hat er die wohl?), die Pranken, der schnurrende Blick - Körper und Panter-Appeal versprechen viel - auch, dass es sich um einen professionellen Womanizer, ja gar um einen Schuft handeln könnte. Was ja durchaus reizvoll ist.
Kathrin: Der Mann weckt Phantasien! Und er würde selbst beim Dachrinnensäubern sexy wirken: diese Augen, die Zähne, das Lächeln, und mit dem kantigen Kiefer und der Cäsar-Nase kommt er sehr, sehr männlich rüber. Die Größe? Mir gefallen ja handliche, kompakte Männer. Und die Silberbänder am festen Unterarm finde ich höchst lässig. Fehlt nur noch eine dicke Taucheruhr. Gilbert, 26, Jurastudent, modelt hin und wieder
Andrea: Gilbert gewinnt mit der Zeit. Zunächst wirkt der Kopf zu klein und der Hals zu lang, aber dann fällt sein offenes Gesicht auf, die perfekten Schultern und Muskelverläufe. Wahrscheinlich wäre er der interessanteste Gesprächspartner.
Stefanie: Der macht viel Sport, wahrscheinlich Volleyball, ist aber ansonsten stinknormal. Vielleicht sogar irre langweilig. Und ganz sicher ernährt der sich furchtbar gesund, raucht und trinkt nicht. Er hat so einen Asketenkörper, da gucken ja sogar die Rippen durch. Süß sind die Ohren, weil die ein bisschen abstehen, aber ansonsten gibt der mir gar nichts.
Almut: Gilbert ist attraktiv, keine Frage: groß, durchtrainiert, schöne, dunkle Augen. Aber Hoffnung auf haltlose Leidenschaft weckt er nicht gerade. Warum bloß nicht? Dafür ist er zu adrett und zu sauber geschrubbt. Die Casting-Agentur für eine Rosamunde-Pilcher-Verfilmung würde sich die Hände reiben.
Kathrin: Gilbert stelle ich mir mit einer 1,80-Prada-Blondine beim Prosecco vor. Er hat diese dampfgestrahlte Schwiegersohn-Bravheit, die bei mir sofort das "Oberflächlich und in jeder Lebenslage langweilig"-Vorurteil aktiviert. Aber seine Schultern sind zum Hinhängen toll! So breit, und das Schlüsselbein macht auch was her. Da lehnt sich Frau gern an.


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Leser-Kommentare (3)
2FingerJoe (18.12.08 - 14:03)
Leonie - o' holde Maid!

@Leonie: Trifft wahrscheinlich alles auf eher dich zu. Klingst enttäuscht - soll ich dich trösten? ;-D

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