snopes.com: Unglaublich, aber (un)wahr
Schon Goethe war klar: "Was du schwarz auf weiß besitzt, kannst du getrost nach Hause tragen". Doch eine Gerüchtebörse im Web zeigt: Vergessen Sie den Spruch!
Von Andreas Buchmann
USA, wolkenloser Himmel. Die Sonne scheint, der Blick des Fotografen wandert nach oben. Doch was er hier sieht, lässt ihm den Mund offen stehen: Zwei Maschinen fliegen aufeinander zu. Schnell zückt er seine Kamera und drückt auf den Auslöser.
Zu sehen gibt es das Foto auf snopes.com. Dieses Web-Angebot beschäftigt sich mit Schauergeschichten aller Art: "Täuschungen, Fehlinformationen, Altweibergeschichten, merkwürdige Nachrichten, Gerüchte, Promi-Geflüster und anderes", heißt es in den hauseigenen FAQ. Der Begriff "Snopes" stammt übrigens von US-Autor William Faulkner. Der nannte einige Familien in seinen Romanen so.
Viel Schwachsinn, aber detailliert
Die Macher versprechen nicht zu viel. In über 40 Rubriken gibt es jede Menge Mögliches und Unmögliches zu sehen. Besonders empfehlenswert ist die "Fauxtography"-Rubrik. Sie ist voll von ungewöhnlichen Bildern, die einem oft beim ersten Hinsehen den Atem stocken lassen. Noch schockierender ist meist jedoch, dass es viele Situationen tatsächlich so gegeben hat - zum Beispiel den Grizzly auf dem Golfplatz. "Da hilft auch kein Eisen 3", denkt sich der Betrachter beim Anblick der flüchtenden Schlägerschwinger. Immerhin: Fotograf und Golfer haben die Aktion heil überstanden.
Eine Auswahl der ungewöhnlichsten Gerüchte zeigt unsere Bildergalerie.
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