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Handy zu vernichten: iKaputt

Was einem iPhone nie angetan werden darf? Das. Bei Zerstörung sind Menschen kreativ und stellen mit ihrem Handy Sachen an, die das Prädikat "Nicht zu Hause nachmachen" verdient haben.

Von Markus Kastenhuber

Kaum ein anderes elektronisches Gerät hat den Menschen so verändert wie Mobiltelefone, kurz Handys. Das erste kommerzielle Mobiltelefon kam 1983 auf den Markt: Motorola stellte das "Dynatac 8000x" vor. Für lange Telefonate benötigte damals aber noch richtige Muckis: bei den Maßen 33x4,5x8,9 Zentimeter wog es knapp 800 Gramm. Heute sieht das schon anders aus, denn Handys im 21. Jahrhundert sind klein und passen in jede Hosentasche. Aber noch wichtiger: Sie sind Statussymbole. Allen Voran ein ganz besonderes Kulttelefon mit intuitivem Multi-Touch-Display.

Von welchem Gerät gerade die Rede ist, sollte klar sein: das iPhone aus dem Hause Apple - ein Mobiltelefon, das in jedem Mensch den Spieltrieb weckt und dabei noch edel genug aussieht, um von seriösen Managern verwendet zu werden. Und ein Blick in Deutschlands Straßenbahnen beweist es: das iPhone ist Volkshandy geworden. Dafür spricht auch, dass seit seiner Markteinführung im Jahr 2007 bis März 2011 bereits mehr als 100 Millionen Geräte verkauft wurden.

Die Freude am iKaputt machen

Doch, wie bei allen Sachen, die zu sehr geliebt werden, gibt es Menschen, die dem iPhone die schlimmsten Qualen antun möchten. Und so edel sie auch aussehen mögen, die Hartnäckigleit der folgenden Menschen konnten die Geräter nicht überstehen:

Sein Handy lässt jeder einmal fallen. Um ihm dabei aber richtig Schaden zuzufügen, muss man sich aber schon mehr anstrengen: Um es richtig zerstört zu bekommen, reicht kein kurzer Fall aus der Hand. Nein, ein iPhone-Weitwurf ist notwendig - so gesehen bei diesen Jungs auf Youtube.

Ein Youtube-User hatte genug davon, beim Umgang mit seinem iPhone kalte Finger zu haben. Kurzerhand hat er es mit Brandbeschleunigern überschüttet und angezündet. Versuchen Sie das nicht zu Hause, denn vermutlich wird ihr iPhone das nicht überstehen. Und ihr Haus vielleicht auch nicht.

Um das Feuer zu löschen, empfiehlt sich ein Bad unter einem laufenden Wasserhahn. Das Feuer ist zwar dann aus, aber leider ist dann auch ihr iPhone kaputt, wie derselbe User feststellen musste.

Wem Feuer und Wasser nicht genug Schaden anrichten, der greift besser zu härteren Mitteln: Shotgun-Pistolen. Aber halt, das sollten Sie wirklich nicht zu Hause ausprobieren, denn es besteht höchste Verletzungsgefahr, nicht nur für ihr iPhone. Überlassen Sie das lustige iPhone-Abschießen lieber den verrückten Youtube-Usern ...

Man hätte es nicht gedacht, aber selbst dieser drastische Schritt kann noch überboten werden. Eine der berühmtesten iPhone-Tortur-Aktionen ist ein Tanz mit den Schneideblättern eines Mixers. Kein anderes Mittel ist so effektiv, wie ein gut funktionierender Küchenmixer, der das Kulttelefon zu Feinstaub verarbeitet. Aber Vorsicht: "Nicht einatmen", empfiehlt der freundliche Laborant, der das Experiment auf Youtube durchgeführt hat.

In der Bildergalerie sehen Sie die schönsten kaputten iPhones.

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