Erotik-Design: Frauen als Einrichtung?
Erotisch oder geschmacklos? Diese Frauenkörper sind zum Sitzen oder zum Anlehnen gedacht: Mario Philippona lässt sich von der weiblichen Anatomie zu Schränken, Tischen und Regalen inspirieren
Es ist nicht allein die Größe des überdimensionalen Busens aus Holz, der beim ersten Anblick überrascht. Auch seine Funktionalität erstaunt: Die Brüste lassen sich einzeln öffnen, wobei ein Glastablett mechanisch ausfährt. Der so genannte "Booby-Case" wandelt sich vom Kunstobjekt zum Möbelstück.
Auch die Tische des niederländischen Künstlers Mario Philippona sind sexy und funktional zugleich. So verschmelzen die Rücken von drei nach vorne gebeugten, nackten Frauenskulpturen zu einer Tischplatte, ihre schlanken Beine enden in hohen High Heels und tragen den Tisch.
Der Künstler selbst sagt von seinen Arbeiten, die er "Sexy Furniture" nennt: "Die attraktive Form des weiblichen Körpers und meine Leidenschaft für Holz haben mich zu diesen sexy Möbelstücken inspiriert." Ob das Ergebnis nun erotisch oder geschmacklos, sexy oder sexistisch, Kunst oder Kitsch ist, überlässt der Künstler dem Betrachter. Werfen Sie einen Blick auf seine Werke und urteilen Sie selbst.
Im Herbst wird Philippona seine außergewöhnlichen Frauenkörper in Berlin ausstellen: November bis Dezember: Amadeus Art Berlin, Postdamer Straße 98, Berlin
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Leser-Kommentare (3)
Erinnert mich an
Ähnliche Möbel hatte doch angeblich Katharina die Große auch. Ich würde mir solche Möbel nicht in die Wohnung stellen, aber jeder nach seinem Geschack.Da bin ich sehr Tolerant.





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