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FIAC Paris: Rendezvous  mit  der  Kunst

Im Namen der Kunst präsentierten sich in Paris Lederkerle, Gummihasen und nackte Frauen der Öffentlichkeit. Die Kunstmesse FIAC hat gezeigt, was alles Modern Art ist.

Von Markus Weiß

Mehr als 180 Galerien aus 23 Ländern stellten auf der FIAC die Werke ihrer Künstler aus. Warhol, Abramovic, Magritte, Jackson, Pierre und Gilles: Die Liste der Stars konnte sich sehen lassen. An kaum einem anderen Ort der Welt fand sich ein derart bunter Mix von moderner Kunst - noch dazu an so alterwürdigen Plätzen.

Die Messe hatte sich an einigen der schönsten Stellen in der Stadt der Liebe eingenistet. An die hundert Galerien zeigten im Grand Palais vor allem die Arbeiten international renommierter Künstler, der Innenhof des Louvre gehörte den Pariser Galeristen mit Arbeiten junger Künstler und die Tuilerien-Gärten beherbergten rund zwanzig monumentale Skulpturen.

Wer sich die Ausstellung komplett angeschaut hat, ist zwischen aufgehängten Gummihasen von Gérard Deschamps, Projektionskunst von Miri Segal und Fotokunst von Dorothee Golz gewandelt. So beeindruckend die Messe jedoch war, einige der Galeristen übten Kritik an der Zusammenstellung. Sie hätten sich gewünscht, dass die FIAC im kommenden Jahr etwas mutiger bei der Auswahl der Künstler wird. Für die Aussteller gab es offenbar zu viel Schönes, aber zu wenig Provokatives.

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