SUCHE BEI MAX

HomeCityguidePopkulturLifestyleShop
Mercedes-Benz Fashion Week Fashion Week Berlin No Ifs

 

Berliner Fashion Week: Rückblick:  Lass  locker!

Steppjacken, Denim-Hemden, Tartan-Muster von Kopf bis Fuß, gepeppt mit paprikaroten Accessoires: Das trägt Mann in der Herbst-Winter-Saison 2010/11.

Von Kerstin Kotlar

Als Fashionmetropole kennt Berlin keine Styleguides. Hier gelten keine strengen Schnittmuster. Von lässigem Grunge bis zu extravaganter Geometrie ist alles drin. Außerdem ist die deutsche Hauptstadt immer wieder gut für Premieren. So präsentierte Kilian Kerner seine erste Kollektion als Chefdesigner des neuen Streetstyle-Labels No Ifs. Nach dem Motto "Mach dich locker" setzte Kerner auf relaxte Kreationen. Kerner erklärt: "No Ifs ist der Gegenentwurf zum Dresscode. Weg von Zwängen, hin zu sich selbst. Unangestrengte, selbstverständliche Mode mit schönen Details für Männer und Frauen." Konkret heißt das: hochgekrempelte Hosen, blousonartige Jacken, schmale Hoodies mit Waffelmuster, gemusterte Oversize-Schals und rote Akzente.

Von einem alten Hasen in Berlin hieß es allerdings Abschied nehmen: Dirk Schönberger präsentierte seine letzte Kollektion für Joop!. Unter den reduzierten Stücken waren schmal geschnittene Anzughosen und Pelz besetzte Kurzmäntel.

Eleganz trifft Edgy

Die Retro-Welle rollt in der Kollektion von Boss Black: Mit Tartan-Mustern und Dreiteilern ist die Männerwelt im Herbst-Winter 2010/11 gut beraten. Dazu feiert ein unerlässliches Accessoire Comeback: die Fliege. Zur Show im Museum des Hamburger Bahnhofs aus dem Jahr 1847 gaben sich auch Hollywood-Stars wie Hilary Swank und Matt Dillon die Ehre. Das verdeutlicht einen weiteren Trend in Berlin. Viele etablierte Designer zeigten nicht mehr im zentralen Zelt am Bebelplatz, sondern "Offsite". Dazu gehörten neben Joop! und Boss Black auch Michael Michalsky, der zusammen mit Lala Berlin und Kaviar Gauche eine glamouröse Style Night inszenierte und Marcel Ostertag.

In schriller Maskerade und mit einem Stück Würfelzucker im Mund schickte Patrick Mohr seine Models über den Laufsteg. Die waren allesamt Bodybuilder und präsentierten seine Looks in geometrischen Formen. Dominierende Farben: Royalblau, Korallenrot und Sonnengelb finden sich an Schlabbershirts, Ku-Klux-Klan ähnlichen Überwürfen, Röhrenhosen und Perücken wieder. Dazu experimentiert der Jungdesigner mit transparenten Capes. Schräg die einen, schlicht die anderen. Dafür lieben wir Berlin.

Sehen Sie die Trends für die kommende Herbst-Winter-Saison in unserer Bildergalerie.


1 | 2 | 3 | 4

zur�ck vor
PASSENDES IM NETZ
Leser-Kommentare
BEITRAG SCHREIBEN

Überschrift

Name


Ihr Kommentar 
AGB

Beitrag abschicken

City

Guide


Berlin

Aufstrebend, energiegeladen und hemmungslos - die Metropole ist DER "Place to be"

Hotels

Restaurants


Nightlife

alle Tipps