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Christoph Baumeister Don Cheadle

 

Poker-Charity: Pokern  für  Arme

Was passiert, wenn sich ein Poker- mit einem Hollywoodstar zusammen tut? Wahrscheinlich drehen sie einen Film über das Pokern oder sammeln Spenden für Bedürftige. Im Fall von Schauspieler Don Cheadle und der legendären Pokerspielerin Annie Duke hatten sie eine noch bessere Idee.

Von Christoph Baumeister

Cheadle und Duke überzeugten Prominente ihrer Branche, ein Wohltätigkeitsturnier während der 38. Pokerweltmeisterschaft (WSOP) in Las Vegas zu spielen. Unter dem Motto "Ante Up for Africa" gaben sich Superstars wie Ben Affleck, Matt Damon und Martin Sheen die Ehre, mit den größten Pokerspielern der Welt zu "bluffen", "raisen", "checken" und "folden" - kurzum: Poker zu spielen.

Auf dem roten Teppich zeigten sich die Zocker aus der Filmbranche noch zuversichtlich. "Ich bin gekommen, um zu gewinnen!" versprach Affleck mit einem leichten Schmunzeln. Sein Kumpel Damon ergänzte: "Für eine gute Sache lohnt es sich immer zu kämpfen." Auch Adam Sandler und King-of-Queens-Star Kevin James wollten dem in nichts nachstehen. Angeblich hatten sie heimlich geübt.

Prominente Fische

Unter den Augen zahlreicher Zuschauer in der Halle und an den Bildschirmen zu Hause kämpften die ambitionierten Kartenspieler tapfer gegen die Profis der Branche. Aber in dem Haifischbecken mit Topspielern wie Joe Hachem (WSOP-Champion 2005), Phil Helmuth (elffacher WSOP-Champion) oder Robert Williamson III (mehrfacher Einzelturnier-Gewinner) hatten die Promis keine Chance. Damon flog bereits in der ersten Runde raus, Sandler und James konnten sich zumindest in die nächste "Blind-Runde" retten. Doch nach der ersten Erhöhung der Grundeinsätze war für die sympathischen Comedians Schluss. Einzig Sheen hatte Durchhaltevermögen und schaffte es unter die letzten 20.

Den Gesamtsieg machten schließlich Dan Shak und Brandon Moran in einem spannenden Heads-up-Finale unter sich aus. Nach weiteren zwei Stunden einigten sich die beiden auf ein Unentschieden. Die 811 620 Dollar gingen an die Hilfsorganisationen "The Enough Projekt" und "The International Rescue Committee", die sich im Sudan für die leidende Bevölkerung einsetzen.

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