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Virgin Galactic Virgin Galactic Space Ship Two

 

Virgin Galactic: Branson,  der  All-Mächtige

Er kriegt vom Fliegen nicht genug. Richard Branson, Gründer von Virgin, machte in puncto Luftfahrt bisher eher mit misslungenen Ballonfahrten um die Welt Schlagzeilen. In New York enthüllte er sein neuestes Projekt und läutet das Zeitalter des Weltraum-Tourismus ein.

Von Markus Weiß

Wir schreiben nicht das Jahr 2200, es handelt sich nicht um das Raumschiff Enterprise und es werden keine neue Welten erforscht. Dennoch hat die Meldung über den offiziellen Start des Weltraum-Tourismus durch "All"-Round-Talent Richard Branson eingeschlagen wie ein Photonentorpedo. Ab 2010 soll es Linienflüge in die Schwerelosigkeit geben.

Branson, Gründer des Virgin-Imperiums, plant mit seinem "SpaceShipTwo" die Eroberung der Erdumlaufbahn. Das Schöne ist: Theoretisch kann jeder dabei sein! "Wir hoffen, dass Millionen Menschen in den Weltraum reisen werden", so der Milliardär bei der Vorstellung des Raumschiffes. Sein Optimismus in Ehren, doch wenige Menschen werden wirklich in der Lage sein, 200 000 Dollar für fünfzehn Minuten Schwerelosigkeit zu zahlen.

Kosmische Billig-Airline

Trotz der horrenden Preise ist Bransons Abstecher in den Orbit schon jetzt ein voller Erfolg. Bisher waren kommerzielle Weltraumflüge nur über die russische Weltraumagentur möglich - Kosten rund 20 Millionen Dollar. Bransons Billig-Airline verzeichnet bereits jetzt Zehntausende Anfragen, rund zweihundert Menschen sollen bislang eine Anzahlung geleistet haben, über 85 000 Möchtegern-Astronauten haben Interesse mit Branson schwerelos glücklich zu werden. Ein wenig Zeit zum Sparen bleibt ihnen noch. Die ersten Weltraum-Flüge mit "Virgin Galactic" sind für 2010 geplant.

SpaceShipTwo: Ein "starckes" Stück

Der Entwurf des überirdischen Fliegers stammt aus der Feder von Star-Designer Philippe Starck. Dank ihm präsentiert sich das "SpaceShipTwo" futuristisch hell - Zukunfts-Look statt Shuttle-Nostalgie. Starck beweist, dass auch eine Raumfähre ein ansprechendes Innenleben haben kann. Der Fünf-Sterne-Luxus ist mehr als gerechtfertigt, richtet sich Bransons All-Airline doch an gut betuchte Kunden.

Pro Flug sollen sechs Zivil-Astronauten mit zwei Piloten in den Himmel starten können. Mit dem Trägerflugzeug WhiteKnightTwo wird das Space-Ship in die Luft gebracht, bevor die Weltraum-Touristen eine Viertelstunde lang in mehr als 120 Kilometer Höhe die Schwerelosigkeit genießen können. Der Milliardär betont, dass die Technik seines Raum-Wunders auch in Bodennähe von Nutzen sein könnte. Damit würden Flüge von London nach Sydney in einer halben Stunde möglich sein.

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Leser-Kommentare (3)
Peter Gellings (12.03.08 - 17:19)
Branson

Bin Erfinder und versuche verzweifelt diesen Branson brieflich zu erwischen. Kann im zeigen wie man mit der vorhandenen Energie vernünftig umgeht. Mein neuer Schiffsantrieb hat 5x weniger PS und ist trotzdem umweltfreundlich und schneller als andere,neues Flugzeugtriebwerk entwickelt. laufe in Deutschland gegen die Wand.Brauche Hilfe!!

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