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TV-News: «Spiegel»:  Viele  Filmproduzenten  mit  Finanzproblemen

Hamburg (dpa) - Viele Film- und TV-Produzenten in Deutschland sollen finanzielle Probleme haben. Das gehe aus einer umfassenden Analyse zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Film- und TV-Produzenten hervor, heißt es in einem «Spiegel»-Bericht.

Demnach arbeiteten 18 Prozent der Firmen 2011 sogar mit Verlust, 22 Prozent erwirtschafteten Mini-Margen bis maximal 2,5 Prozent. Mehr als die Hälfte der Filmhersteller arbeiteten in einem Bereich «kritischer Renditen», heißt es in der Studie, die unter anderem im Auftrag der Filmförderungsanstalt von der Hamburg Media School und der Medienberatung Goldmedia erstellt wurde.

Der Umsatz der Branche lag bei 4,8 Milliarden Euro. Indes wird das Geschäft von einer kleinen Gruppe von rund 25 Unternehmen dominiert: Der Studie zufolge vereint ein Prozent der Produktionsfirmen fast die Hälfte des Umsatzes auf sich. Ein Großteil der Aufträge und damit auch der Budgets kommt von ARD und ZDF: 62 Prozent der TV-Produktionsumsätze resultieren aus deren Aufträgen. Insgesamt seien die durchschnittlichen Programmkosten in vielen TV-Genres in den vergangenen Jahren gefallen: «Der Effizienzdruck, immer mehr Programmstunden mit immer weniger Aufwand zu produzieren, steigt jedes Jahr weiter.»

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