Schönheits-OPs: Stars unter dem Messer
Das große Society-Spiel: Haben Sie, oder haben Sie nicht?
Sie hat. Hundert Pro. Sieht man doch sofort. Früher war die flach wie das nordfriesische Watt. Und jetzt springen ihr die Dinger fast aus dem Dekolletee. Kugelrund, wie aufgeschraubt.
Das beliebteste Gesellschaftsspiel im VIP-Bereich heißt: Entdecke das Chirurgenwerk. Nirgends ist der Prozentsatz von modellierten Menschen so hoch wie dort. "Ich sehe jeden Abend mindestens ein, zwei meiner Patienten im Fernsehen", so Werner Mang, Leiter der Bodenseeklinik in Lindau und Deutschlands bekanntester Schönheitschirurg.
Viele Promis tun es, aber keiner gibt es zu. Okay, fast keiner. Zu groß ist der Konkurrenzdruck, zu gefährlich der Neid untereinander. Und so wird das, nun ja, spontane Schwellen des eigenen Busens den verrückten Drüsen zugeschrieben oder dem Push-up-BH.
Der Hamburger Partykönig Michael Ammer, der "geile, unechte Brüste" den echten, ungeilen vorzieht und der auch schon ein paar Kilogramm fett im OP gelassen hat, findet Leugnen lächerlich: "Es ist doch albern und traurig, wenn man nicht dazu steht." Gleiches dachte Schlagersängerin Michelle, als sie in "Bild" ihr Silikon-Geheimnis lüftete: "Ja, ich habe einen neuen Busen!"
Jenny Elvers hat sich zu dem Thema diplomatisch-vielsagend geäußert: "Mein Busen ist mindestens genauso echt wie der von Verona Feldbusch, Alexandra Kamp, Sonya Kraus und Michelle."
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