Rauchverbot: Rückblick: Ausgequalmt
Die letzte Bastion der Raucher ist gefallen: Seit dem 1. Januar 2008 ist auch in Bayern Schluss mit der Freude an dem knusprigen Lungenbrot.
Der bayerische Landtag hat am Mittwoch, den 12.12.07 in München mit großer Mehrheit das bundesweit schärfste Nichtraucherschutzgesetz beschlossen. Für das umstrittene Gesetz stimmten 140 Abgeordnete, 18 votierten dagegen, acht enthielten sich.
Die Folge: Seit dem 1. Januar 2008 herrscht in allen öffentlichen Gebäuden vor, auch in Gaststätten und Festzelten ein striktes Rauchverbot. Ausnahmen sind nur für geschlossene Gesellschaften vorgesehen.
Im Oktober hatte die CSU-Fraktion das im Sommer vom Kabinett des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) beschlossene Rauchverbot überraschend verschärft und die geplanten Ausnahmeregelungen für abgeschlossene Nebenräume in Gaststätten sowie für Festzelte gestrichen. Der Beschluss stieß vor allem bei Wirten auf scharfe Kritik. Der eigens gegründete Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur kündigte bereits rechtliche Schritte gegen das Gesetz an. (ddp)
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Leser-Kommentare (2)
02. Januar 2008, kenne schon 3 Kneipen, in denen weiter gerraucht wird.
War heute (2. Jan. 08) das erste mal dieses Jahres "auf der Piste". Habe auf Anhieb (ohne groß zu suchen) drei Kneipen gefunden, in denen das Rauchverbot ignoriert wird. Wenn das so bleibt, dann ist es doch OK. Die, die nicht in Kneipen gehen, weil es ihnen dort zu "verraucht" ist, können in die Kneipen gehen, in denen sich die Wirte an das Rauchverbot halten. Die Raucher gehen in die "Illegalen".





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