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Online-Studie: Sexmüde?

Sind die Amerikaner sexmüde? Eine Studie zeigt, dass dort Online-Pornos immer weniger geklickt werden.

Weg vom Schmuddelkram hin zu echten Kontakten. Dies scheint derzeit der Trend bei den amerikanischen Internet-Nutzern zu sein. Laut eines Berichts im britischen "Economist" besuchen immer weniger US-Amerikaner Pornoseiten im Internet. Die Klicks auf soziale Netzwerke dagegen stieg im vergangenen Jahr deutlich an.

Die Daten des "Economist" beruhen auf einer Studie des amerikanischen Marktforschungsunternehmen Hitwise. Danach fiel die Zahl der Abrufe von Pornoseiten im Internet im Zeitraum zwischen Februar 2006 und Februar 2007 von 13 auf 11 Prozent. Community-Seiten wie Myspace verbuchten im selben Zeitraum einen Anstieg: sechs bis 10 Prozent der Zeit, die die User in den USA online verbringen.

Zu diesem Trendwechsel komme es jedoch nicht, weil die User kein Interesse mehr an Pornografie hätten, so der Bericht. Der wahre Grund sei, dass eine Verlagerung stattgefunden hätte. Mit anderen Worten: Immer mehr Menschen tauschen innerhalb der sozialen Netzwerke oder über andere Plattformen ebenfalls Fotos und Videos mit sexuellem Inhalt.

(ae)

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