Parkour: Akrobaten der Großstadt
Er springt über Mauern, klettert Wände hoch und stürzt sich in Schächte - für den Traceur David Belle gibt es keine Grenzen. Denn er beherscht das Parkour, eine besondere Kunst der Fortbewegung.
Von Christoph Baumeister
Parkour ist eine Kombination aus Körperbeherrschung und Geist. Dabei gilt es, sich sowohl im urbanen, wie auch im natürlichen Gelände möglichst effizient zu bewegen.
Wo sich der "Traceur" entlang schmiegt und wie er die Hindernisse überwindet ist egal. Wichtig ist nur, dass er die effektivste und sicherste Art der Überquerung wählt. Die Vielfalt der Methodik ist nahezu grenzenlos. "Um ein hohes Maß an Geschicklichkeit, Ausdauer und Kraft zu besitzen, bedarf es eines kontinuierlichen Trainings sowie mentaler Stärke", erklärt David Belle, der Erfinder der Trendsportart.
Belle hat schon von Kindesbeinen an die "Kunst der geschmeidigen Fortbewegung" von seinem Vater gelernt. "Anders als Akrobatik ist die Bewegungskunst des Parkour nicht auf Showeffekte beim Publikum aus, sondern auf die elegante und effiziente Bewegungen an sich", betont er. Allerdings gibt es mittlerweile zahllose Traceure, die den Sport aus reinem Spaß oder Angeberei betreiben. Davon will der athletische Franzose nichts wissen. "Für mich ist das eine Sache des Herzens und nicht der Eier".
Für MAX zeigte David Belle zusammen mit der deutschen Traceurin Sandra Hess vor der Kamera seine Künste (Video in der rechten Spalte).
- Hier können Sie einen passenden und weiterführenden Link zum Thema vorschlagen.
Leser-Kommentare (1)
Beeindruckend
Was diese Menschen zeigen ist schlichtweg beeindruckend. Man sieht sofort, wie viele Stunden Training hinter den Aktionen stecken. Wann gibt es wohl das nächste große Event dieser Art? Jemand eine Idee?





...mehr






