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Nike Mo Farah

 

Training der Zukunft: Virtuell  gecoacht  zum  Super-Body

Sie wollen fitter, schlanker und stärker werden? Von einem Personal-Trainer im Wohnzimmer gecoacht, der zwar wenig kostet, aber immer Zeit hat? Die Lösung ist nahe.

Von Oliver Völkl

Alex liegt auf dem Rücken und macht den toten Käfer: Arme und Beine senkrecht in die Luft gestreckt - als hätte er soeben den Kampf gegen einen Kammerjäger verloren. Dann senkt er gleichzeitig das rechte Bein und den linken Arm auf den Boden. Dann wieder hoch, danach das gleiche mit dem linken Bein und dem rechten Arm, und so weiter. Neben ihm zappeln meine pixeligen Umrisse etwas unbeholfen auf der Bildfläche.

Alex ist der virtuelle Personal-Trainer des neuen Nike+ Kinect-Trainingsprogramms auf der Xbox, das der Sportartikelhersteller und der Spielkonsolenhersteller nach zweijähriger Entwicklungsphase in Shoreditch, East London, kurz vor dem weltweiten Verkaufsstart am 2. November vorstellten.

Ex-Footballer versus Bürohengst

Das Prinzip ist einfach: Alex macht's vor, ich mach‘s nach. Allerdings hat er bei der Dead-Bug-Übung weder Koordinationsschwierigkeiten noch Schweißausbrüche, ich schon. Vermutlich weil er im echten Leben ein ehemaliger Footballer ist, ich ein Bürohengst. Soweit nichts Revolutionäres: Das Szenario könnte man auch haben, wenn man eine Jane-Fonda-DVD einlegt und versucht deren Moves nachzuahmen.

Faszinierend und einzigartig wird die Nummer einerseits durch die seit 2011 bekannte Spielsteuerung per Körperbewegung, andererseits durch das neue Echtzeit-Feedback von Coach Alex. Kameras transportieren jede meiner Bewegung eins zu eins in einem 3D-Abbild auf den Bildschirm. Macht man eine Übung falsch, meckert der Coach. Macht man sie richtig, ist auch mal ein Lob drin. Anhand sogenannter Fuel-Punkte sieht man zudem, wie gut die Übung abgeschlossen wurde.

Das braucht man fürs Training im Wohnzimmer

Alles was man dazu braucht ist eine Xbox, das "Spiel" (49,90 Euro), einen Internetzugang (um auch den Multiplayer-Modus, Ranglisten usw. nutzen zu können) und etwas Platz im heimischen Wohnzimmer vor dem Fernseher. Nach einem einmaligen Körper-Check, der rund 25 Minuten beansprucht, und nach Auswahl der Zielvorgaben stellt mir Alex ein personalisiertes Trainingsprogramm zusammen, mit dem ich wahlweise fitter, schneller oder stärker werden kann. Über 100 verschiedene Übungen machen es möglich.

Lob von höchster Stelle bekam das Programm vom britischen Olympia-Helden Mo Farah: "Das macht echt Spaß", sagte das Laufwunder MAX-Online. "Es hilft dir aktiv zu bleiben und an deinen Schwächen zu arbeiten." Er zockt auch gerne gegen seine Tochter Rihanna. "Das Programm ist was für Amateure wie Profis", schwärmte Farah weiter.

Das MAX-Fazit: Die Bedienung des Menüs mithilfe der Arme ist zunächst gewöhnungsbedürftig. Das virtuelle Abbild akkurat übersetzt, aber optisch sehr pixelig. Ansonsten ist das Nike+ Kinect-Programm als virtuelles Personal Training derzeit State of the Art. Koordination und Fitness können hiermit wie gewünscht schnell verbessert werden. Größter Bonus: Das Echtzeit-Feedback. Für Extra-Motivation sorgt der Multiplayer-Modus.

So promoten die Hersteller das neue Trainingsprogramm:

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