2012-Phänomen: Unsere schlechten Vorsätze
2012 geht die Welt unter, es gibt Facebookpartys zum Weltuntergang, Roland Emmerich hat das mögliche Szenario verfilmt und wir haben an Silvester nach dem dritten Sekt mal überlegt, was wir 2012 noch erledigen müssen, bevor die Weltabrissparty beginnt:
Wir haben uns den 21. Dezember 2012 im Kalender markiert. Denn dann wartet die große Show auf uns: das Ende der Welt. So genau zeigt das der Kalender der Maya an, der neben normalen Tagen des Jahres auch sehr langfristige Himmelsphänomene in den sogenannten "Großen Zyklen" erfasst. Dieses Jahr endet einer dieser großen Zyklen, der dreizehnte, um genau zu sein.
Danach wird es wahrscheinlich langweilig, denn der Kalender könnte auch einfach mit Zyklus Nummer 14 weiterzählen. So hatten sich das die Maya wohl auch gedacht. Aber mal ehrlich: Wo ist denn da der Spaß? Wir haben auf jeden Fall beschlossen auf Nummer Sicher zu gehen und dieses Jahr auszukosten. Schluss mit den üblichen Vorsätzen, wie sich ausgewogen zu ernähren und nett zu den Nachbarn zu sein. Die Welt endet - und das wollen wir davor noch erledigen:
• Nicht mehr schlafen: Das können wir 2013 noch, wenn die Welt untergegangen ist.
• Jeden Abend feiern: Wenn wir schon nicht schlafen, können wir die zusätzlichen Stunden mit feiern verbringen. Am besten regelmäßig in einer anderen Stadt.
• Mehr küssen! Damit wir am 22.12. keine verpasste Gelegenheiten bereuen.
• Einen Flashmob starten: Vielleicht nach einer durchfeierten Nacht?
• Schokolade frühstücken.
• Einmal auf ein nobles Event schleichen: Wie feiert die Wiener Operngesellschaft im Weltuntergangsjahr? Wir würden es gerne wissen.
• Alle Apokalypse-Filme schauen, sich merken, wie der Held überlebt und das Gegenteil tun: Wer ist schon gern der einzige, der überlebt?
• Einen Rennwagen fahren. Einfach nur so.
• Von Moskau nach Australien reisen, ohne ein Flugzeug zu betreten.
• Weltabrissparty via Facebook als offene Veranstaltung organisieren. Wenn schon Weltuntergang, dann aber richtig.
• Rauchen anfangen: Was gibt es cooleres, als genüsslich beim Weltuntergang an einem Baum zu lehnen und lässig in den einstürzenden Himmel zu qualmen?
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