Von Julian Rohrer
Los geht es natürlich mit der deutschen Nationalmannschaft. Jogi Löw und seine Mannen quartieren sich im Velmore Hotel in Centurion ein. Wir hoffen, dass die tolle Architektur nicht allzu ablenkend auf unsere Jungs wirkt. Die Küche des Hotels lässt sportliche Höchstleistungen erwarten, für den Platz für sportliche Konferenzen ist ebenso gesorgt. Tja, wir wollen ja nichts beschwören, aber in so einem Umfeld wohnen Weltmeister. Falls Sie das Interesse haben, der Mannschaft hinterherzureisen, bietet der Reiseveranstalter Itravel Buchungsmöglichkeiten in den Mannschaftshotels.
Von blauen Griechen
Weiter geht es mit den Franzosen. Wo zieht es die Blauen hin? In das Pezula Resort Hotel in der Nähe der von Knysna, dem Zentrum der Garden Route. Zwar keine malerischen Strände, dafür Wälder, Berge und eine tolle Lagune bilden den natürlichen Hintergrund der sportlichen Bemühungen der Jungs um Frank Ribery, die natürlich genau wie alle anderen den Pokal gewinnen wollen. Falls sie den Fußball überdrüssig werden, gibt es zahlreiche Alternativen: Tennis, Schwimmen oder das gern gesehene Golf.
Obwohl die Heimat gerade große finanzielle Schwierigkeiten hat, lassen es die Griechen krachen in Südafrika. Das Beverly Hills Hotel in Umhlanga in der Nähe Durban hat zwar nichts mit den Filmen von und mit Eddie Murphy aus den Achtzigern zu tun, bietet aber eine hochklassige Gourmetküche. Darüberhinaus warten Kilometerlange Strände, goldener Sand und durchgehend warmes Wetter auf die griechischen Nationalspieler. Geht's besser?
Culture Clash und 85 Vogelarten
Ja, würden die Algerier antworten und stolz auf das Zimbali Lodge in Ballito deuten. Die Schönheit der Natur steht in dieser Gegend für sich. Es ist wie ein Filmset für einen Film über Afrika, eine träumerische Kulisse für das südafrikanische Äquivalent zu 1001er Nacht. Kein Wunder also, dass sich die Algerier in dieser wunderschönen Atmosphäre pudelwohl fühlen werden. Ob sie wissen, dass sie 85 verschiedene Vogelarten erwarten? Hoffentlich das einzige Pfeifkonzert, das sie in Südafrika erwartet.
Um den kulturellen Clash etwas abzumildern, zieht es die japanische Nationalmannschaft in das Francourt Hotel & Country Club in George - möchte man meinen. Doch nichts deutet darauf hin, dass sich irgendwelche japanischen Einflüsse in der Anlage finden lassen würden. Vielmehr ist das Hotel für seine preisgekrönten Golfplätze bekannt. Drei verschiedene Kurse geben ihr bestes, um die Japaner vom Fußball-spielen abzuhalten - was aber sicherlich nicht funktionieren wird. Eine schöne Art des Loslassens ist es aber allemal und schließlich ist Ball ja Ball...
Afro-Chic
Bleiben zum Schluss die Kameruner. Zu behaupten, sie würden sich aufgrund der kontinentalen Nachbarschaft am besten auskenne, wäre aber ein Trugschluss. Andererseits zeugt die Wahl des Oyster Box Hotels von einer guten Ortskenntnis. Wie auch immer: Mit einer Menge Afro-Chic liegt das Hotel trotz seiner altehrwürdigen Würde am Puls des afrikanischen Way-Of-Life. Die sanfte Brandung verspricht ein tolles Absacken lassen im Meer, bevor es die kulinarischen Feinheiten der afrikanischen Küche zu bestaunen gilt. Aber ob die Afrikaner dort so viel Neues kennen lernen? Wohl eher nicht.
Eines ist schon jetzt klar: Die Hotels sind stolz auf ihre Kunden und werden das Beste geben, um den Sportlern eine perfekte Grundlage für sportliche Höchstleistungen zu bereiten. Mal sehen, welches Hotel den besten Job macht.
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Leser-Kommentare (1)
Makarapa mal anders
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