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Christian Pondella/Red Bull Extremsportarten

 

Extremsportarten: Verrückte  Luft-Akrobatik

Basejumping, Aggressive Inline-Skating, Gravity-Biking: Es gibt so viele Extremsportarten wie Verrückte auf dieser Welt. MAX zeigt Ihnen die spektakulärsten X-Sports in der Luft, im Wasser und an Land.

Dieser Unfall hätte eigentlich seinen sicheren Tod bedeuten müssen. Norwegen. 300 Kilometer nordwestlich von Oslo. Der 44-jährige Basejumper Hans Lange war gerade von einem 1600 Meter hohen Felsmassiv gesprungen und raste mit 180 Kilometern pro Stunde in die Tiefe, als er plötzlich bemerkte, dass er sich zu nahe an der messerscharfen Felswand befand. In letzter Sekunde versuchte er noch seinen Fallschirm zu lösen. Doch er hatte keine Chance. Mit Wucht prallte er mehrmals in voller Geschwindigkeit gegen den Fels, bis er schließlich bewusstlos in einen Baum etwa 100 Meter über dem geplanten Landeplatz krachte.

Der Unfall wurde von einer Videokamera aufgezeichnet, die in Langes Anzug eingebaut war. Nach dem ersten Schock drehte sich der Basejumper zur Kamera und sagt: "Was für ein Stoß ... Naja, ich bin am Leben." 45 Minuten später wurde er von einem Hubschrauber gerettet. Wie durch ein Wunder überlebte er den Unfall mit einem Beinbruch und sagte kurz darauf: "Ich war zu lässig, in diesem Sport ist kein Platz für Fehler. Wenn ich genesen bin, werde ich wieder springen. Ich muss es nur besser planen." Unglaubliche Worte und dazu das unglaubliche Video von Hans Langes Basejump-Crash. Hier klicken!

Basejumping - Sturzflug in die Tiefe

Ein an Wahnsinn grenzender Ehrgeiz, den wohl nur Sportler seiner Gesinnung nachvollziehen können. Jeder, der diesen Sport betreibt, ist sich darüber bewusst, dass Adrenalin-Kicks ihren Preis haben, tödliche Unfälle inklusive. Um sich mit einem einigermaßen kalkulierbaren Risiko ans Basespringen wagen zu können, sollte man mindestens 200 Fallschirmsprünge aus einem Flugzeug durchgeführt haben. Basejumper fliegen im Gegensatz zu Fallschirmspringern ohne Reserve-Schirm, da die Absprunghöhe meist zu gering dafür ist. BASE steht für die vier Objektarten Building (Gebäude), Antenna (Sendemast), Span (Brücke) und Earth (Felsen), von denen Basejumper sich wahlweise in die Tiefe stürzen.

Entgegen der allgemeinen Meinung ist Basejumping nicht grundsätzlich verboten. In manchen Ländern wie der Schweiz, Italien, Frankreich und Norwegen kann völlig legal von Felsen gesprungen werden. Nach deutschem Gesetz müssen für einen Basejump die Eigentümer des besprungenen Objekts und der Landefläche ihr Einverständnis erklären. Die USA und Dubai verbieten das Basejumping allerdings aus versicherungsrechtlichen Gründen. Heiß begehrt sind Basejumper dagegen in Kuala Lumpur in Malaysia, wo unter den Wolkenkratzer-Besitzern ein regelrechter Kampf um den besten Basejump-Event entbrannt ist. Vorreiter war der 421 Meter hohe KL-Tower, auf dem jedes Jahr eine Basejump-Show stattfindet.

Der Weg nach oben

Nicht weniger gefährlich als der Sprung nach unten ist der umgekehrte Weg nach oben. Beim sogenannten "Freeclimbing" klettern Profis völlig ungesichert ganze Wolkenkratzer oder Bergemassive hinauf wie dieses Video zeigt. Auch Cross-Biker oder Anhänger des Freestyle-Motocross suchen den Weg nach oben. Mithilfe riesiger Rampen katapultieren sie sich in schwindelerregende Höhen und veranstalten die unglaublichsten Stunts.

Sehen Sie selbst in diesem Freestyle-Motocross-Video und einem spektakulären Cross-Bike-Video.


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PASSENDES IM NETZ
Leser-Kommentare (1)
Michi (29.03.10 - 08:09)
Extrem schlecht recherchiert

Ich hoffe der Journalist hat von Max nicht zuviel Geld für diesen Artikel bekommen. Er hat lediglich das Video von Hans Lange, welches um die Welt geganen ist und sogar bei CNN ausgestrahlt wurde, angeschaut und nicht einmal verstanden was passiert ist. "Mit wucht prallte er mehrmals in die Felswand..." Dem Verfasser dieses Artikels fehlt jedigliches anatomisches Verständnis...

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