Echte Kerle: Wann ist ein Mann ein Mann?
Rasierte Achseln, handwerklich eine Null, Versagen im Bett - Männer können so viel falsch machen im Leben. Wir sagen Ihnen, was einen echten Kerl ausmacht.
Von Markus Weiß
Lange Zeit galten Männer wie David Beckham als Vorbild. Vorbei schienen die Zeiten, in denen das üppige Brusthaar aus dem Hemdausschnitt zu quellen hatte, damit ein Mann ein Mann war. Der Herr von heute achtete auf getrimmte Körperbehaarung, schreckte vor Kosmetik nicht zurück und brauchte morgens im Bad durchaus mal länger als seine bessere Hälfte. Doch das war alles falsch, wie sich jetzt herausstellt.
Wenngleich Beckham und Co. nach wie vor als Stil-Ikonen gelten, im wahren Leben bevorzugen Frauen dann doch das haarige Pendant mit "echt" männlichen Attributen. Ganze 31 Prozent der weiblichen Befragten finden es lächerlich, wenn Männer sich die Achseln rasieren. Fast genauso wichtig ist den Frauen, dass Männer problemlos rückwärts einparken können. 286 der über 1000 Befragten empfinden es unmännlich, wenn die Herren der Schöpfung dabei versagen.
Ebenso viel Perfektion wird den Herren im Bett abverlangt. 22 Prozent der Frauen machten klar: Für "Weicheier" ist kein Platz in den Federn, Standhaftigkeit und Können sind gefragt. Nicht gut im Bett zu sein ist jedoch nichts gegen den Ekel, den dreizehn Prozent der Frauen empfinden, wenn Männer Angst vor Spinnen haben. Für solch feminine Anwandlungen ist kein Platz.
Mann soll wieder "echter" Mann sein, der Frauenversteher als Traumtyp hat ausgesorgt. Ein ideales Schlupfloch für alle nicht behaarten Männer mit Potenzproblemen und Angst vor Spinnen ist die Hausarbeit. Dass ihre bessere Hälfte im Haushalt mit anfasst, Windeln wechselt und Wäsche wäscht, empfinden Frauen nämlich als ganz positiv - wenn nicht sogar als normal. (Quelle: Laura)
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