Dschungelcamp: Daniel ist raus!
Eine eherne Regel galt bisher im Dschungelcamp: Scheidet jemand freiwillig aus, muss an diesem Tag keiner mehr gehen. Die Regel ist gefallen. Auch nach Martins Auszug schlägt das Publikumsvoting zu. Daniel muss gehen.
Schlechte Stimmung im Camp. Die Dschungeldiät aus Bohnen und Reis, rationierten Zigaretten und Alkoholentzug kriegt auf die Dauer jeden klein. An Insekten zum Essen oder zum Auflegen kann man sich gewöhnen, doch der ärgste Feind des Menschen ist und bleibt der genervte Mitmensch.
Dicke Luft im Camp
Am achten Tag, also nach einer Woche, gehen sich die Campinsassen gegenseitig auf die Nerven. Über die Essensverteilung gab es Streit unf über Ramonas Führungsstil. Vielleicht ganz gut, dass das Dschungelteam nun schrumpft. Martin schmiss schon freiwillig das Handtuch, weil er, der freiheitsliebende Rocker, sich zu eingeengt fühlt im kleinen Dschungel.
Vincent wäre am liebsten gegangen. Doch wer freiwillig geht, verliert seine Gage. So hoffte er auf Rauswahl. Doch nicht ihn traf es, sondern eben Daniel. Ihm verschlug es die Sprache, als Dirk Bach und Sonja Zietlow das Ergebnis verkündeten. Die beiden ließen dafür von fiesen Sprüchen ab und gaben ihm Zeit, sich von den anderen zu verabschieden.
Fünf Sterne in der Dschungelprüfung
"Winterschlussverkauf" lautete das Motto der Dschungelprüfung. Brigitte musste sich durch diverse Shoppingabteilungen leiden: Aus einer Vitrine fädelte sie zwei Armbänder von zwei miesmutigen Schlangen. Dafür gab es zwei Sterne. In der Parfümabteilung ließ sie sich mit stinkender Brühe einstäuben und revanchierte sich bei Dirk Bach mit einem stinkenden Kuss, der den Moderator fast umhaute. Der Stern war ihr sicher.
Schwierig wurde es für sie erst in der Kofferabteilung, in der aus Koffern Schleim, Mehlwürmer, Grillen und später Kakerlaken regneten, aus denen sie keinen Stern angeln konnte. An der Saftbar, bei der ihr pürierte Taube (wer mixt so etwas?), angeboten wurde, streikte sie und verzichtete auf den Stern. Am Wühltisch, einem Bottich mit Fischabfällen spielte sie einen Joker und schickte Rocco vor. Der tauchte zwar tapfer in der Brühe herum, fand aber nicht das Geforderte. Besser lief es dafür bei der letzten Prüfung, der Umkleidekabine. Brigitte trug ein Plastikkleid und einen Hut auf. Beide Kleidungsstücke wurden mit Kakerlaken und Schleim gefüllt. Eine Minute hielt sie das aus - und erspielte zwei Sterne.
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Leser-Kommentare (1)
Überlebenkunst
Wer mit einem statt Messer oder Axt, im Dschungel besser zurecht kommt, werden wir dann im Fernsehen sehen =)
BEITRAG SCHREIBEN
Am Samstag wird der Dschungelkönig gekürt. Wer ist Ihr Favorit?





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